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Segeberg Anpfiff: Leezens neuer Kunstrasenplatz
Lokales Segeberg Anpfiff: Leezens neuer Kunstrasenplatz
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21:43 07.11.2017
„Schöner Platz. Da läuft der Ball ganz anders.“ Kreisschiedsrichterobmann Frank Geissler ließ es sich nicht nehmen das Jugendspiel zur Einweihung zu pfeifen.
Leezen

„LCS Arena“ steht in großen blauen Buchstaben auf dem weißen Banner am Spielfeldrand. „Der Leezener SC bedankt sich bei allen Sponsoren“ auf einem zweiten. Man spürt, dass sie stolz sind die Leezener und ihr Sport Club (LSC) auf das, was sie gemeinsam geschafft haben. Mit dem Kunstrasenplatz ist das größte und ambitionierteste Projekt in der Geschichte des LSC realisiert worden. Während der Feierstunde zur Einweihung machte Vorstandssprecher Heino Togert deutlich, um was für ein großen Ereignis es sich dabei für den LSC handelt.

Fortan werden Halme gebürstet, nicht gemäht: Jahre haben die Sportler des Leezener SC auf diesen Moment gewartet, nun liegt er – der Kunstrasenplatz. Sponsoren, ehrenamtlicher Einsatz und Mittel von Gemeinde und Sportförderung sorgten für die Realisierung des 470000-Euro-Projekts.

150 Tonnen Sand, 13 Tonnen Kork auf rund 8000 Quadratmetern Grün, jeder Halm vier Zentimeter hoch, achtfach im unteren Bereich genäht. Togert: „Quasi der Mercedes unter den Kunstrasen.“ Damit noch nicht genug Zahlen: Von den rund 470000 Euro Kosten, hat der Verein rund 165000 Euro selbst beigesteuert. Durch Eigenleistung und etliche Sponsoren– hier noch eine Zahl: Uwe Abel sicherte sich für 2000 Euro einen Elfmeterpunkt, auch die Ecken und der Mittelpunkt sind nicht mehr zu haben – ein paar Stück Strafraum, je 200 Euro, wäre noch zu haben, und auch Spielfläche.

„Es ist viel bewegt und Zeit investiert worden“, ließ Togert die lange Zeit vom Wunsch bis zur Umsetzung noch einmal Revue passieren. Mit dem Schulzentrum habe sich ein neues Wirgefühl beim Bau entwickelt, dem Amt und allen anderen Beteiligten sei es immer um die Sache gegangen. Der LSC habe seine Kernkompetenz gezeigt, so Togert: „Der Verein lebt.“ Es habe viel zu planen gegeben und schließlich etliche Telefonate zu führen. „Der Bau dieses Platzes ist unweigerlich mit drei Namen verbunden: Dirk Hummel, Andreas Krohn und Lars Dettmering.“

Das Geld sei gut angelegt, es sei eine Investition in die Zukunft, lobte anschließend Landrat Jan Peter Schröder. Und die werde dank eines weitsichtigen Vorstandes die finanzielle Last nicht tragen müssen, ergänzte Togert. Dann gings auf den Platz, wo die F- und E-Jugendfußballer den Kunstrasen bei einem Match einweihten.

 Von Heike Hiltrop

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