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Segeberg Arbeitsagentur speziell für Junge
Lokales Segeberg Arbeitsagentur speziell für Junge
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10:52 18.03.2017

„Es darf uns niemand durch die Lappen rutschen auf dem Weg von der Schule in den Beruf.“ Das erklärte Landrat Jan Peter Schröder bei der Kreistagssitzung am Donnerstag zur geplanten Jugendberufsagentur. Das Modell wurde anschließend einstimmig beschlossen. Als erster Standort einer solchen Agentur soll im Herbst Norderstedt eingerichtet werden, sagte der Landrat.

Laut Schröders Worten besteht dieses Konzept – das längst als „Segeberger Weg“ auch landesweit Beachtung gefunden hat – nicht zuletzt aus der Maßgabe, dass die Jugendlichen, die Probleme bei der Berufs- oder Ausbildungsplatzsuche haben, nicht zwangsläufig zu den Behörden kommen müssen, sondern dass die Behörden auch zu ihnen kommen.

In der Kooperationsvereinbarung zwischen Jobcenter und Arbeitsagentur, Jugend- und Eingliederungshilfe sowie den berufsbildenden Schulen in Bad Segeberg und Norderstedt heißt es wörtlich: „Im Interesse der Jugendlichen soll eine gemeinsame Strategie und ein abgestimmtes Handlungskonzept unter Berücksichtigung der jeweiligen Fördervoraussetzungen vereinbart und umgesetzt werden.“

Erster Schritt nach der theoretischen Vorarbeit war die noch im November 2014 erstellte „Übersicht der Angebote im Übergang Schulen und Beruf“. Hatte es zunächst so ausgesehen, als würden Land und Arbeitsagentur den „Segeberger Weg“ zwar begrüßen, aber nicht finanziell fördern können, so sieht es inzwischen viel positiver aus: Mit 200000 Euro bekommen die mittlerweile fünf Jugendberufsagenturen im Lande eine Anschubfinanzierung, und der Kreis Segeberg bekommt im Rahmen des Bundesprogramms „Bildung integriert“ noch zwei halbe Stellen gefördert. „Nach Rücksprache mit dem Land wird es zudem möglich sein, für das Jahr 2017 einen Antrag auf Anschubfinanzierung einzureichen“, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Der Kreis schießt aus eigenen Mitteln später 15000 Euro pro Jahr hinzu. ark

LN

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