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Segeberg Architektur am See: Hier gibt‘s bald Wohnen mit Aussicht
Lokales Segeberg Architektur am See: Hier gibt‘s bald Wohnen mit Aussicht
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20:22 21.09.2013
Wie ein Raumschiff aus dem Krieg der Sterne: Bad Segebergs größte Baustelle am Segeberger See. Quelle: Fotos: Glombik

Auch wenn vorgestern der Horizont wolkenverhangen war: Der Blick von ganz oben, dem noch nicht vorhandenen Penthouse mit Dachterrasse, auf den Großen Segeberger See ist atemberaubend. Er reicht bis zum Campingplatz Erdmann in Klein Rönnau. Die Wohnanlage am Gasberg in Bad Segeberg nimmt Formen an. „Das höchste Stockwerk ist errichtet,“

verkündet der Geschäftsführer der GPE Gasberg Projektentwicklungsgesellschaft, Michael Hintz.

Auch wenn jetzt noch alles eingerüstet ist wird deutlich, dass die große Masse der Gebäude durch die kleinteilige terrassenförmige Gestaltung architektonisch aufgelockert werden konnte.

Insbesondere von der Straße am Gasberg aus wirkt der Bau längst nicht so wuchtig, wie von Anliegern ursprünglich befürchtet. Aus der Vogelperspektive liegt die Wohnanlage auf dem spitz zulaufenden Grundstück mit Hanglage wie ein gelandetes Raumschiff aus einem Starwars-Film. Aber diese Ansicht wird sich noch ändern. Das vom Hang her leicht geneigte rote Ziegeldach steht ja noch aus. „Wir sind mit den Rohbauten im kommenden Monat fertig“, schätzt Hintz. 80 Prozent der Wohnungen seien schon vermietet, im Moment gebe es auch noch Gespräche mit Interessenten, die im Haus eine Arztpraxis und eine physiotherapeutische Einrichtung aufmachen möchten.

Noch herrscht aber „Rohbau-Feeling“. Tiefe Pfützen, Helmpflicht, der typische Zement- und Kalksandsteingeruch. Im Haus sind über 30 Bauarbeiter am werkeln. Schon erkennbar ist ein kleiner Lichthof innerhalb des großen Gebäudekomplexes. Sollte hier nicht auch noch ein Café entstehen? Nein, die Verwirklichung der früher geplanten Gastronomie habe die Stadt dem Investor freigestellt. „Wir haben kein Interesse mehr, dort eine Bewirtung zu machen“, so Hintz. Verkauft werden keine Wohnungen, auch wenn hier vielfach nachgefragt werde: „Es soll ausschließlich vermietet werden“, betont Hintz. Im großen Wohnkomplex mit 61 Wohnungen sei alles barrierefrei erreichbar.

Die etwa 35 Meter hohen Kräne seien nötig, weil die Baustelle schon eine große Ausdehnung hat, berichtet Bauleiter Etem Zeybek. Die Stahlbetonarbeiten seien schon fast abgeschlossen. Jetzt gehe es darum, das Gebäude winterfest zu bekommen, um mit dem Innenausbau beginnen zu können.

Gegen eine von den Stadtpolitikern derzeit diskutierte Neugestaltung der Straße Am Gasberg und Große Seestraße hat Hintz nichts einzuwenden. Im Gegenteil: Wenn die Stadt sich entscheide, hier eine komplette Neuanlage der Straße vorzunehmen, „sind wir gesetzlich genauso verpflichtet dafür mit zu zahlen wie andere Anlieger auch“, sagt Hintz. Noch habe man aber keine Pläne von der Stadt gesehen.

Es seien längst nicht nur ältere Menschen, die sich für den „Gasberg“ interessieren, man habe auch junge Mieter ab 40 Jahren, heißt es. Insofern könne die Ursprungsidee, dort keine reine Seniorenwohnanlage, sondern eher ein Mehrgenerationenhaus zu bauen, durchgehalten werden, betont Hintz. Im Juni kommenden Jahres sollen die ersten Mieter einziehen.

80 Prozent sind schon weg
Die kleinste Wohnung hat 49, die größte 95 Quadratmeter. Dazu kommen vier große Penthouse-Wohnungen, von denen schon zwei vermietet sein sollen. Die Quadratmeter-Mietpreise beginnen bei 10,20 Euro und reichen bis 11,40 Euro. Das richte sich nach Lage und Wohnungstyp, betonte Cornelia Möller von der DS-Immobilien GmbH, die die Wohnanlage vermarktet. 80 Prozent der Wohnungen seien schon vergeben. Noch könnten in dieser Bauphase Wünsche von Mietern, die einen anderen Zuschnitt der Wohnung wünschen, realisiert werden.

Wolfgang Glombik

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