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Segeberg Argentinischer Tango: Mal wehmütig, mal rassig
Lokales Segeberg Argentinischer Tango: Mal wehmütig, mal rassig
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22:31 04.11.2013
Tangoabend mit Hans-Christian Jaenicke (Violine) und Jörg Sierloch (Akkordeon). Quelle: Domann

Ungewohnte Klänge zogen am Sonnabendabend durch den Schützenhof: Das „Duo diagonal“ — Hans-Christian Jaenicke (Violine) und Jörg Sierloch (Akkordeon) spielte Tango Argentino und verwandelte den Saal in einen Tangosalon. „Es ist etwas ganz anderes, und wir haben heute auch neue Gesichter hier, das ist toll“, sagte Mitorganisator Uwe Harm und fügte hinzu, dass die Kleinkunstbühne versuche, Nischenmusik nach Bad Segeberg zu holen.

Klassische Tangostücke wie Valse und Balladen, auch von Astor Piazolla, waren zu hören. Einige der Lieder hatten die beiden Musiker modernisiert, ein paar Ecken und Kanten eingebaut. Gerade diese Improvisationen hatten es den drei Tanzpaaren angetan. Sie glitten mal zu den wehmütigen, mal rassigen Klängen von Geige und Akkordeon eng aneinander geschmiegt über den Boden oder kreuzten ihre Beine ineinander. „Livemusik gibt viel Raum zur eigenen Interpretation“, sagte Margarita Albers, die mit ihrem Mann Tom den Abend auf der Tanzfläche genoss. Auch die beiden Lübecker Paare von der Tangoschule „Parcour“ waren begeistert vom „Duo diagonal“. „Die beiden leben ihre Musik, sie spielen, weil sie Spaß daran haben“, bemerkte Meinrad Hieble. Gerade die Improvisationen der Musiker seien interessant, so könne man in seinem Tanz an der gleichen Stelle frei gestalten, davon lebe der Tango, so Jörg Wellach.

sd

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