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Segeberg Armutskonferenz geplant
Lokales Segeberg Armutskonferenz geplant
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20:15 08.08.2016

Der Kreisverband Segeberg des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hat das Fehlen eines regionalen Armutsberichts kritisiert sowie eine Armutskonferenz für den Kreis Segeberg angekündigt.

Der Segeberger DGB-Kreischef Rudolf Beeth plant eine Armutskonferenz.

„Der Kreis Segeberg ist nach unserer Kenntnis einer der letzten Kreise in Schleswig-Holstein ohne einen Armutsbericht. Es ist an der Zeit, dass Öffentlichkeit und vor allem die kommunale Politik auf die auch bei uns sicherlich vorhandene ungerechte Verteilung von Wohlstand hingewiesen wird und dieser auch mit seinen vielen Facetten diskutiert wird“, sagt Rudolf G. Beeth, DGB-Kreisvorsitzender Segeberg. In diesem Zusammenhang zitiert er den deutschen Politiker und Schriftsteller Ferdinand Lassalle (1825-1864): „Alles fängt damit an, zu sagen was ist“.

Laut Beeth habe der Kreisvorstand des DGB Segeberg daher beschlossen, in einem ersten Aufschlag zusammenzutragen, welche Ausprägungen die Armut im Kreis Segeberg hat. Als weiterer Schritt ist geplant, eine Konferenz durchzuführen, um Ergebnisse vortragen zu können und Handlungsvorstellungen ableiten zu können. „Nur mit dem notwendigen öffentlichen Druck erreichen wir eine breite Öffentlichkeit“, so Beeth.

Laut DGB-Kreischef habe Armut viele Gesichter, unterschiedliche Blickwinkel setzen dabei Schwerpunkte. „Wir alle reden über Altersarmut, Kinderarmut und Bildungsarmut. Wir wollen zu diesem Zeitpunkt nicht thematisch vorgreifen, wissen wir doch, dass ein so wichtiges Projekt der Beteiligung und Begleitung vieler bedarf“, so Beeth. Aus diesem Grund sei es für den DGB wichtig, von Bürgern, Vereinen und NGOs (Non Governmental Organization) zu erfahren, ob und gegebenenfalls wie sie sich in ein gemeinsames Projekt einbringen können.

Der DGB-Kreisvorstand will die Sommerferien nun nutzen, die notwendigen vorbereitenden Schritte zu planen, um zum Jahresende, die Konferenz durchführen zu können. Für Details und weitere Informationen steht der DGB zur Verfügung.

Kontakt: E-Mail an beeth@versanet.de; Rudolf G. Beeth ☎ 04551/83297.

LN

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