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Segeberg Aufregend: Kinderfest mit „Winnetou“
Lokales Segeberg Aufregend: Kinderfest mit „Winnetou“
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21:16 25.07.2016
Indianer unter sich: Hedda aus Ostfriesland ist morgens um 5 Uhr aufgestanden, um „Winnetou“ Jan Sosniok begegnen zu können. Quelle: Silvie Domann

Eintauchen in die Welt der Cowboys und Indianer: Bogenschießen, Hufeisen werfen, Stockwurst grillen, sich einen Medizinbeutel nähen oder eine echte Schlange streicheln. Beim 23. Kinderfest der Karl-May-Spiele nutzten die Kleinen die Möglichkeit, kostenlos vier Stunden lang ausgiebig zu spielen, zu basteln und sportlich zu sein. Ein Renner war dabei das „Animal Riding“: Auf Plüschpferden und einem Zebra sausten Kinder über den Platz vor dem Freilichttheater. Auch die Geschwister Liam (11) und Angelina (12) aus Bad Oldesloe waren absolut angetan. „Es ist cool und nicht nur etwas für Jüngere“, sagte Liam. Doch auch Kleinere hatten ihren Spaß. Papa Christian Pries aus Wahlstedt flitzte seinen Töchtern Lilly und Jule (beide 3) hinterher, um sie in die richtige Richtung zu drehen.

Vor den Toren der Kalkberg-Arena in Bad Segeberg kamen vor allem die Jüngsten wieder einmal voll auf ihre Kosten.

„Meine Großeltern haben mir Eintrittskarten zum Geburtstag geschenkt. Es ist ein super Tag mit dem Fest.“ Knut (10)

Gemächlich ringelte sich dagegen „Petra“, die neunjährige amerikanische Kornnatter, durch Frank Buhs Hände. Der Mitarbeiter des Wildparks Eekholt erzählte Besuchern Informatives, einige mutige Kinder streichelten die orangeschwarz gemusterte Schlange. Eines von ihnen war Knut aus Göttingen. Der Zehnjährige war mit seinen Großeltern nach Segeberg gekommen, sie hatten ihm den Besuch der Karl-May-Spiele zum Geburtstag geschenkt. „Es ist ein super Tag mit dem Kinderfest“, fand er.

Einen Tag vor ihrem zehnten Geburtstag wartete Hedda mit ihrem Papa Michael in der langen Schlange der Autogrammjäger. Sichtlich aufgeregt war sie, als sie „Winnetou“ alias Jan Sosniok um eine Autogrammkarte bat. Sie freute sich riesig, als der Apachenhäuptling sie als eine kleine Indianerin erkannte. Hatte sie doch mit ihrer Oma das Kostüm angefertigt und das Stirnband selbst bestickt. Um beim Kinderfest mitzumachen und die Vorstellung zu sehen, war sie extra um fünf Uhr aufgestanden – sie wohnt in Ostfriesland.

Wie immer hatten sich bereits vorher lange Reihen vor den Tischen der Karl-May-Darsteller gebildet. Manche hielten Fotos von sich und ihrem Idol in den Händen, die sie signiert haben wollten, andere standen für die Autogrammkarten an, die mit dem eigenen Namen versehen werden sollten. „Holst du für deine gesamte Klasse Karten?“, wollte Sosniok von einem Mädchen wissen, das mehrere Vornamen aufgezählt hatte. „Die sind für mich, Mama, Papa und meine Tante“, sagte Jasmin (13) aus Bad Oldesloe.

Neu auf dem Fest war die „Feuertaufe“ des Landesfeuerwehrverbandes. Reihenweise strömten Kinder in den gigantischen Kletter- und Rutschturm in Form eines brennenden Hauses und eines Feuerwehrautos, um dort einen Hindernis-Parcours zu durchlaufen.

Silvie Domann

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