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Segeberg Aus dem einstigen Hof- wurde nun ein Kunstcafé
Lokales Segeberg Aus dem einstigen Hof- wurde nun ein Kunstcafé
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18:16 28.05.2016

Vier Jahre war das Hofcafé des Steinbeker Hofes, das einst Wiebke (67) und Jochen Wittern (69) geführt haben, geschlossen. Am kommenden Sonntag, 5. Juni, erweckt Tochter Tina Wittern das Kleinod in Steinbek zu neuem Leben. Öffnen wird es seine Türen immer freitags bis sonntags von 14 Uhr bis 18 Uhr.

Ein einfaches Hofcafé aber wäre Tina Wittern zu fade gewesen. Entsprechend ihrer Kreativität macht sie daraus ein Kunstcafé, das auch anderen Kunstschaffenden die Gelegenheit geben soll, ihre Bilder und Kunsthandwerk auszustellen. „Die Galerieschienen sind bereits angebracht“, verrät Tina Wittern, deren Handschrift überall im gemütlichen Café zu erkennen ist.

Eine alte Eichenbohle, die früher auf das Café ihrer Eltern hinwies, hat sie mit Hufeisen und Schraubenschlüsseln zu einem Kunst-Café aufgepeppt, das den Zusatz „Kunterbunt“ erhalten hat. „Die Bezeichnung Kunstcafé war mir zu elitär und abgehoben. Das bin ich nicht. Ich bin eine Künstlerin zum Anfassen“, sagt Tina Wittern, die nahezu alles an dem Café selbst gemacht hat.

Auch die Torten und Kuchen will sie selbst herstellen. Außerdem werden bei ihr Snacks wie Käsestangen sowie Schinken- und Salamibrot auf der Tageskarte stehen. Tina Wittern freut sich: „Unser Kaffee stammt aus der Kalkberg-Kaffeerösterei. Wurst und Schinken sind von der Fleischerei Pirdzuhn aus Todesfelde und kommen bei uns quasi aus der Räucherei frisch auf den Tisch.“

pd

LN

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