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Segeberg Ausbau wird günstiger im Nachtigallweg
Lokales Segeberg Ausbau wird günstiger im Nachtigallweg
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21:19 15.04.2016

Mitte Mai sollen die Ausbauarbeiten im Wohngebiet Nachtigallweg, Rosenstraße, Mozartweg und Breslauer Straße in Trappenkamp beginnen. Neue Fahrbahn, neue Gehwege, Pflasterung. 1,7 Millionen Euro Baukosten wurden für den Ausbau geschätzt, die zu 85 Prozent auf die Anlieger umgelegt werden sollen. Einige Anlieger schrieben Beschwerden, mindestens einer schaltete einen Anwalt ein, droht mit einer Klage (die LN berichteten). Denn manche Anlieger sollten nach den Schätzungen 30000 Euro zahlen, da sie teilweise doppelt belastet werden. Nach Eingang des Ausschreibungsergebnisses wird es nun deutlich günstiger.

„Die Ausbaukosten sind deutlich geringer als geschätzt“, sagt Matthias Timm vom Amt Bornhöved. „Fast eine halbe Million Euro.“ Die Maßnahme soll dann also „nur“ noch knapp 1,2 Millionen Euro kosten.

Dadurch werden auch die Ausbaubeiträge deutlich sinken, so Timm. Genaue Zahlen müssten erst noch ausgerechnet werden, doch für den Hauptzug — Rosenstraße, Nachtigallweg und Teile der Breslauer Straße — werden die Beiträge von ursprünglich geschätzten 14,76 Euro auf „etwas über zehn Euro“ sinken pro Quadratmeter, nennt Timm eine Größenordnung. Bei den großen Grundstücken in der Siedlung mit oft über 1000 Quadratmetern „macht das schon einige Tausend Euro aus“.

In diesem Zusammenhang verweist die Verwaltung auch auf die Möglichkeit eines Ablösevertrages mit der Gemeinde in Bezug auf die Zahlung der Ausbaubeiträge. Das heißt: Wenn die Anlieger den vorläufigen Bescheid über die Ausbaukosten auf Grundlage des Ausschreibungsergebnisses anerkennen und vorab begleichen, müssen sie hinterher nicht zuzahlen, falls es doch teurer wird, erklärt Timm.

Das bedeute im Umkehrschluss aber auch: Wenn die Maßnahme noch günstiger werden sollte, gibt es keine Rückerstattung.

„Das ist ein Angebot, aber keine Pflicht“, so Timm. Niemand müsse einen Ablösevertrag mit der Gemeinde abschließen. Wenn sie aber möchten, können die betroffenen Anlieger etwa ab Mitte Mai im Amt einen entsprechenden Antrag stellen. Prinzipiell sei das aber auch während der gesamten Bauzeit möglich, der Betrag werde ständig aktualisiert je nach Verlauf der Bauarbeiten.

Von nam

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