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Segeberg Auszeichnung für die Südstadt-Retter
Lokales Segeberg Auszeichnung für die Südstadt-Retter
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20:13 26.01.2017
Der Saloon „Mones“ ist Domizil der Südstadt-Initiative. Sie zeichnete Oliver und Simone Roth (4. und 5. v.l.) für ihr kulturelles Engagement aus. Quelle: Foto: Dreu
Bad Segeberg

Für die Südstadt-Initiative ist eines ganz klar: Simone und Oliver Roth sind die „Retter des Stadtteils“. Als sie am 14. April des vergangenen Jahres ihren Lime Mountain-Saloon „Mones“ eröffneten, zog nicht nur ein Restaurant mit leckeren Westernsteaks in das einstige Domizil des jugoslawischen Restaurants „Adria“ in die Theodor-Storm-Straße 15 g ein. Vielmehr bietet das Ehepaar Musikern eine Bühne und ist zu einem Treffpunkt für die ganze Südstadt geworden. So auch für die Südstadt-Initiative, die im „Mones“ ihren Stammtisch hat.

Neuerdings ist das „Mones“ auch Heimstatt für die Südstadt-Ukulelengruppe, der Instrumentalisten und Sänger im betagten, aber auch weniger betagten Alter angehören. So viel Engagement muss belohnt werden, dachten sich die Südstädter, die den Saloon kurzerhand mit dem Südstadt-Kulturpreis ausgezeichnet haben.

„Ihr habt den Stadtteil kulturell und kulinarisch bereichert, veranstaltet Konzerte und ihr unterstützt Veranstaltungen wie das Südstadt-Fest auch außerhalb der Kneipe“, sagte Initiativensprecher Detlef Dreessen bei der feierlichen Übergabe der Urkunde. Sprach’s und zückte eine der Ukulelen, zu der die Chorjungs und -mädels ein Liedchen schmetterten.

Simone und Oliver Roth waren ganz gerührt über so viel Lob. „Dass wir noch mal einen Preis bekommen, das hätte ich nie gedacht“, sagte der Zwei-Meter-Mann Oliver Roth. Er betonte, dass sich in der kurzen Zeit seit der Eröffnung viele Freundschaften entwickelt hätten. Die kommen nicht von ungefähr, denn das Ehepaar hat zweifelsohne neue Impulse in Bad Segebergs südlichem Stadtteil gesetzt.

Vor allem bietet das „Mones“ viel Raum für Musik. Vier Konzerte waren ursprünglich für 2016 geplant, elf sind es geworden. In diesem Jahr stehen bis 30. März allein acht Konzerte auf dem Programm.

Gestern Abend war das Duo Uwe Oswald und Bernhard Tuchel im „Mones“, das nächste Konzert ist dann am Donnerstag, 9. Februar, mit Roland Heinrich. Der Eintritt ist meist frei. Nach den „Spring-Konzerten“ ist erst einmal eine Pause angesagt. Erst im September geht es weiter im Programm. Ein fester Termin ist für die nächsten Jahre gesetzt: Am 4. Advent gibt es stets ein Wiedersehen mit Elvis-Imitator „Shelvis“. „Der hat letztes Mal eingeschlagen wie eine Bombe“, freut sich Oliver Roth, der offen für alle Musikrichtungen ist. Roth: „Bei uns kann alles gespielt werden. Außer Helene Fischer.“ pd

LN

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