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Segeberg Autofahrer, Achtung: Ochsenzoll-Kreuzung bis Oktober dicht
Lokales Segeberg Autofahrer, Achtung: Ochsenzoll-Kreuzung bis Oktober dicht
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21:16 14.09.2013
Aus Richtung Bad Segeberg ist die B 432 an der Ochsenzoll-Kreuzung für die nächsten Wochen in Ost-West-Richtung für den Verkehr gesperrt. Quelle: Foto: bf

Schleswig-Holsteins zurzeit größte Kreuzungsbaustelle geht in die entscheidende Runde. Nach viereinhalb Jahren Bauzeit soll die große Ochsenzoll-Kreuzung B

432/Schleswig-Holstein- Straße in Norderstedt, die täglich von bis zu 40 000 Fahrzeugen frequentiert wird, mit Tunnel und Doppelkreisverkehr bis zum Oktober fertiggestellt sein, kündigt Norderstedts Stadtsprecher Hauke Borchardt an. Einen genauen Termin mag er nicht mehr nennen, nachdem das 15-Millionen-Euro-Projekt, zu dem die Stadt Norderstedt drei Millionen Euro selber beisteuern muss, inzwischen ein Jahr im Verzug ist.

In den nächsten Wochen würden nun die Asphaltdecke des 40 Meter Durchmesser umfassenden Kreisels sowie Zufahrten und Randbereiche von der Segeberger Chaussee hergestellt. Das bedeute, dass von sofort an die Ost-West-Verbindung an dieser Großkreuzung gekappt ist. Alle Pendler und Autofahrer, die aus Richtung Bad Segeberg über die Bundesstraße 432 nach Norderstedt kommen und in Richtung A 7 zur Auffahrt Schnelsen fahren wollen, kommen hier bis Oktober nicht mehr durch. Nur Anlieger könnten ihre Grundstücke bis zum Erikastieg erreichen.

Stadtsprecher Borchardt rät den aus Richtung Segeberg kommenden Autofahrern, den Bereich möglichst weiträumig zu umfahren. So könnten sie beispielsweise über die Poppenbütteler Straße und Schleswig-Holstein-Straße die A 7 bei der Anschlussstelle Quickborn erreichen. Wenn sie in Richtung Hamburg fahren wollten, sollten sie spätestens an der Tangstedter Landstraße abbiegen.

Dafür ist der neue Tunnel, der diese Kreuzung in Nord-Süd-Richtung untergräbt, endlich für den Durchgangsverkehr freigegeben. Alle Norderstedter und Ulzburger, die über die Schleswig-Holstein-Straße in Richtung Langenhorn fahren, können ihn nun benutzen. Der Tunnel habe jetzt die erforderliche Durchfahrtshöhe von 4,50 Metern erreicht. Im Frühjahr musste der bereits freigegebene Tunnel deshalb noch mal geschlossen werden.

„Im Oktober werden wir die Baustelle noch einmal komplett sperren müssen, um die Restarbeiten zu erledigen“, bittet Stadtsprecher Hauke Borchardt um Verständnis. Die Verzögerungen, die allerdings zu keinerlei Mehrkosten geführt hätten, erklärten sich durch die langen harten Winter und den Umstand, dass alle Bauarbeiten unter laufendem Verkehr realisiert werden mussten. Außerdem konnten manche Arbeiten wie der Bau des Fußgänger- und des Fahrzeugtunnels aus technischen Gründen nicht parallel laufen.

Burkhard Fuchs

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