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Segeberg B 432: Ab Montag geht’s in Rönnau los
Lokales Segeberg B 432: Ab Montag geht’s in Rönnau los
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20:52 15.08.2016
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Klein Rönnau

Nicht unbedingt zur Freude der Anlieger und des Bürgermeisters: „Die Absprachen mit dem Landesbetrieb Straßenbau waren absolut unbefriedigend“, sagt Bürgermeister Dietrich Herms.

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Am Plöner Eck beginnen die Sanierungsarbeiten an der Bundesstraße 432 am nächsten Montag. *Fotos: Dreu/LN-Archiv

Dem Bürgermeister ist vor allem ein bestimmtes Wochenende ein Dorn im Auge: Nach dem ersten Zeitplan des Landesbetriebs wäre die Bundesstraße an der Wassermühle ausgerechnet an einem Tag gesperrt worden, als dort zwei Trauungen in der Mühle vorgesehen sind. Herms, der als Bürgermeister mit Zusatzurkunde auch berechtigt ist, Trauungen vorzunehmen, sagt dazu: „So eine Hochzeit plant man doch nicht von heute auf morgen. Da gibt es ein Jahr Vorlauf. Und die Brautleute verlassen sich natürlich auf unsere Zusage.“

Seine Intervention beim Landesbetrieb habe aber lediglich ergeben, dass nun ohne Rücksprache ein Wochenende ausgewählt worden sei, an dem man sogar gleich drei Trauungen und dazu noch ein Konzert in der Wassermühle habe. Bürgermeister Herms schüttelt den Kopf: „Für eine solche Planung fehlt mir jedes Verständnis, und wir machen da auch nicht mit. Notfalls fahren wir mit den Brautleuten verbotenerweise durch die Baustelle.“ Dabei würde es doch ganz andere Möglichkeiten geben – zum Beispiel, dass der Landesbetrieb für diesen Ausnahmefall einen Shuttle-Service erlaube, regt der Bürgermeister an.

Gleichwie – nach der gestern herausgegebenen Pressemitteilung des Landesbetriebs geht’s am Montag los, und zwar gelten die Bauabschnitte wie sie in der nebenstehenden LN-Grafik zu sehen sind.

Bereits während der jüngsten Gemeindevertretersitzung hatte Bauingenieur Marc Neumann vom Landesbetrieb versprochen, dass die Anlieger rechtzeitig und kurzfristig informiert würden, damit sie ihre Autos nicht vor der Haustür, sondern anderswo abstellen. Sonst könnte es am nächsten Morgen böse Überraschung geben . . .

Für den Durchgangsverkehr werden bereits ab dem kommenden Montag Umleitungen ausgeschildert. Aus Richtung Ostsee nach Bad Segeberg geht es über die „U 3“ab Gnissau über die L 69 zur Autobahn-Anschlussstelle Trappenkamp (A 21) und in Gegenrichtung ab Bad Segeberg über die A 20 bis Geschendorf und dann über die L 69 nach Gnissau.

 Seit mittlerweile fast zwei Wochen beendet sind die Arbeiten weiter östlich bei Wensin. Bürgermeister Jörg Buthmann zeigte sich mit Arbeitstempo und Art der Absprachen recht zufrieden, bemerkt aber: „Bevor unsere Kreuzung gesperrt wurde, suchten zwischen 3500 bis 5000 Autofahrer täglich die Abkürzung quer durch Garbek. Das war schon hart.“ Einige der offenbar navi-gesteuerten Autofahrer seien dabei „erfolgreich“ von der Polizei geblitzt worden.

 Lothar Hermann Kullack

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