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Bauschutt von Kernkraftwerken nach Damsdorf?

Damsdorf Bauschutt von Kernkraftwerken nach Damsdorf?

Kommen „Abfälle mit vernachlässigbarer Aktivität“ – so die politische Umschreibung – aus dem Abriss deutscher Kernkraftwerke auch auf die Deponie nach Damsdorf und Tensfeld? Das sollen die Bürger von der Landesregierung am Donnerstag, 16. Juni, ab 19 Uhr im Damsdorfer „Dörphus“ erfahren.

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„Zurzeit müssen wir davon ausgehen, dass auf allen sieben Deponien einge- lagert wird.“ Jörg Tietgen, Amt Bornhöved

Damsdorf. Zwei Stunden später spielt die deutsche Nationalmannschaft gegen Polen – doch das dürfte für die Bürger von Damsdorf, Tensfeld und Tarbek an diesem Abend zweitrangig sein. „Die Deponie des Wegeweckverbandes liegt zwar ausschließlich auf dem Gebiet von Damsdorf und Tensfeld“, sagt Jörg Tietgen, Leiter des Amtes Bornhöved, „doch wir haben auch die Tarbeker eingeladen, weil die genauso betroffen sind.“

Wie die LN berichteten, kommen insgesamt sieben Deponien im Land in Frage, wobei mit Großenaspe noch eine weitere im Kreis Segeberg liegt. Die Einwohner dieser Kommunen dürfen kaum darauf vertrauen, dass der angeblich nur schwach verstrahlte Bauschutt einen Bogen um ihre jeweilige Deponie macht. „Noch gibt es keine klaren Aussagen; aber zurzeit müssen wir davon ausgehen, dass solches Material in allen sieben Deponien gelagert wird“, sagt der Leitende Verwaltungsbeamte Tietgen.

Noch im vergangenen Herbst war WZV-Verbandsvorsteher Jens Kretschmer davon ausgegangen, dass keine atomar verseuchten Abfälle nach Damsdorf kommen. Doch Ende Mai hatte dann der Kieler Energie- und Umweltminister Robert Habeck (Grüne) erklärt, dass er für eine „gerechte Aufteilung auf die infrage kommenden sieben Deponien“ sei.

Es handle sich ausschließlich um nicht recycelbaren Müll mit vernachlässigbarer Radioaktivität, der bei einer Deponierung unterhalb der Grenzwerte der Strahlenschutzverordnung liege. Insgesamt geht es um 35000 Tonnen, die für einen Zeitraum von 22 Jahren zu deponieren sind.

Lothar Kullack

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