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Segeberg Baustart für 166 Reihenhäuser in Kaltenkirchen
Lokales Segeberg Baustart für 166 Reihenhäuser in Kaltenkirchen
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22:55 15.02.2016
Tief stechen und weit schmeißen: Beim ersten Spatenstich klappte das bei Bürgermeister Hanno Krause (3.v.l.) und Gemeindevertretern ganz gut.

Bürgermeister Hanno Krause (CDU), einige Gemeindevertreter und Vertreter der „Deutschen Reihenhaus AG“ setzten gemeinsam den ersten Spatenstich.

„Das Durchschnittsalter liegt bei 35,5 Jahren.“

Achim Behn, Reihenhaus AG

Wenn es nach Hanno Krause geht, sollten sich dort vor allem junge Familien niederlassen und mit dem Kauf eines Reihenhauses etwas für ihre Altersvorsorge tun. „Nebenbei“ würden sie auch etwas für die Verjüngung der Kaltenkirchener Bevölkerung tun. Deren Durchschnittsalter liege derzeit bei 42,2 Jahren. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, meinte Achim Behn von der Reihenhaus AG: „Wir bauen bundesweit pro Jahr etwa 750 Reihenhäuser. Und das Durchschnittsalter der Bauherren liegt bei 35,5 Jahren.“

Die Firma hat sich auf den Bau der im Grundsatz immer gleichen Reihenhäuser aus Fertigelementen verschrieben. Es gibt drei Typen: 81 Quadratmeter „Lebensfreude“ ab 144990 Euro, 116 Quadratmeter „Wohntraum“ ab 174990 Euro und 141 Quadratmeter „Familienglück“ ab 198990 Euro.

Noch wirkt die fast 50000 Quadratmeter große Fläche wie eine Mondlandschaft, die zur Alvesloher Straße hin (hier wird die Zu- und Abfahrt zu der Siedlung sein) von einem Riesenhaufen grauen Bauschutts begrenzt wird. „Das ist das Krankenhaus“, sagt Bauleiter Daniel John trocken. Das Krankenhaus? „Ja, wir haben den kompletten Abriss geschreddert und verwerten das Material als Untergrund für die Tiefgarage. Das sind immerhin 7500 Kubikmeter beziehungsweise 12000 Tonnen.“ Früher hatte man das in Schuttkuhlen entsorgt. Heute wird wiederverwertet, was möglich ist. Im Zentrum der Siedlung wird eine große Tiefgarage gebaut. Ansonsten wird es „Parkhäfen“ geben, sagt John. Man wolle nicht die kleinen Hausgrundstücke mit Autos zupflastern.

Ein weiteres besonderes Merkmal dürfte der Bau von zwei Blockheizkraftwerken sein, die die Siedlung mit Wärme, Strom und Warmwasser versorgen sollen. An den Nachwuchs haben die Kaltenkirchener auch gedacht. Für 90 Kinder wird eine Kita gebaut — ganz nah an der bestehenden Kita „Abenteuerland“. Das Grundstück gehört allerdings der Stadt, den Bau soll der künftige Kita-Betreiber errichten.

Wie Sarah Pietsch und Achim Behn von der Reihenhaus AG sagten, habe es schon 100 Anfragen gegeben, und zehn Häuser seien bereits reserviert. „Ende des Jahres könnten die ersten 40 Häuser bezugsfertig sein“, so Bauleiter John. Die Kindertagesstätte soll 2018 fertiggestellt sein.

Christian Spreer

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