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Segeberg Baustart für das neue Gewerbegebiet
Lokales Segeberg Baustart für das neue Gewerbegebiet
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21:23 15.01.2016
Längs der Hochspannungsleitung werden auch Knickwälle als Ausgleichsmaßnahmen am geplanten Gewerbegebiet angelegt. Quelle: Glombik

Der erste, inoffizielle Spatenstich für das Gewerbegebiet Burgfelde ist vollzogen. Dort sind jetzt Baumaschinen und Bagger unterwegs, modellieren die Landschaft um. „Das sind noch vorbereitende Maßnahmen“, berichtet Robin-Arne Otten vom Bad Segeberger Bauamt auf Nachfrage der Lübecker Nachrichten. Für die erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen können die Bauarbeiten gar nicht früh genug starten.

Wie mehrfach berichtet, sind in dem Gebiet rund 13 Hektar Gewerbeflächen und 1,3 Hektar Mischgebiet geplant. In drei Bauabschnitten sollen die großen Flächen von Osten her erschlossen werden. Die ersten Firmen sollen sich dort 2017 ansiedeln können.

Volker Steinberg von der Firma Wiese schwingt sich auf den Sitz seines Baggers. Er ist dabei, eine neue Teichanlage auszuheben. „Wir müssen jetzt damit anfangen, damit sich dort später, nach entsprechender Entwicklung der Biotope, Molche ansiedeln lassen“, erklärt er. Auf Höhe der Stromleitung Richtung der Burgfelder Straße ist ein weiterer Bautrupp dabei, rund einen Kilometer lang Knickwälle aufzuschichten. Die werden später bepflanzt und eingezäunt, um Verbiss durch Wildtiere zu verhindern. Auch das seien festgelegte Ausgleichsmaßnahmen, weil für das geplante Gewerbegebiet 250 Meter bestehender wertvoller Knick versetzt werden müssen, berichtet Otten.

Auch ein großes Regenrückhaltebecken soll in dem Gebiet ausgehoben werden. Einige bestehende Teiche müssen geopfert werden, das sei alles im Bauleitverfahren so festgelegt worden, sagt Otten. Unter der Hochspannungsleitung soll übrigens auch die neue Hundewiese angelegt werden.

Wichtig sei jetzt vor allem, die neuen Teiche auszuheben. Gleichzeitig werden die bestehenden Teiche umzäunt, damit die Amphibien später entnommen und in andere Naturteiche gegeben werden können. Das ganze Projekt werde von einer Biologin vom Noctalis betreut. Bis die neuen Teichen von Amphibien angenommen werden, müssen sich hier auch entsprechende Biotope entwickelt haben.

wgl

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