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Segeberg Beamten bespuckt, beleidigt und getreten: Mit Spuckmaske zur Ausnüchterungszelle
Lokales Segeberg Beamten bespuckt, beleidigt und getreten: Mit Spuckmaske zur Ausnüchterungszelle
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22:15 11.11.2013
Wahlstedt

Zur Verhinderung weiterer Straftaten hat die Polizei am Wochenende einen 48-jährigen Mann mit Spuckmaske in die Ausnüchterungszelle gesteckt.

Wie die Polizei mitteilte, hatte sich der Mann aus dem Kreis Segeberg gegen 22 Uhr eine Schlägerei mit einem 49-Jährigen vor einem Mehrfamilienhaus in Wahlstedt geliefert. Worum es ging, ist unklar. Als die Polizei am Einsatzort eintraf, lagen beide auf dem Rasen und hatten typische Gesichtsverletzungen. Die Beamten wollten die Körperverletzungen, die sich die Männer offenbar gegenseitig zugefügt hatten, aufnehmen, da wurde der 48-Jährige aggressiv. Stark alkoholisiert pöbelte er nach Polizeiangaben aggressiv los. Als er gehen wollte, griff er einem der Beamten ans Revers, es kam zu einer Rangelei. Dem Mann wurden darauf Handfesseln angelegt, worauf dieser zu spucken begann und einem Beamten gegen das Schienbein trat. Zur Verhinderung weiterer Straftaten sollte der Betrunkene zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam genommen werden. Für die Fahrt zur Wache nach Bad Segeberg wurde ihm eine Spuckmaske angelegt, die den Mann aber nicht daran hinderte, wüste Beleidigungen auszustoßen. Für das Strafverfahren wurde dem Betrunkenen, der einen Atemalkoholwert von 1,58 Promille aufwies, eine Blutprobe entnommen. In der Zelle schlief der Mann sofort ein, am nächsten Morgen durfte er wieder gehen.

LN

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