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Bei Segebergs Landwirten steht die Maisernte an

Erntedankfest Bei Segebergs Landwirten steht die Maisernte an

Passend zum Erntedankfest ging die Saison am Sonnabend mit der Maisernte auf die Zielgerade. Und der Mais steht „wie eine Eins“, sagt Hans-Georg Otten, Geschäftsführer beim Kreisbauernverband.

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Passend zum Erntedankfest ging die Saison gestern mit der Maisernte auf die Zielgerade. Und der Mais steht „wie eine Eins“, sagt Hans-Georg Otten, Geschäftsführer beim Kreisbauernverband.

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Passend zum Erntedankfest ging die Saison gestern mit der Maisernte auf die Zielgerade. Und der Mais steht „wie eine Eins“, sagt Hans-Georg Otten, Geschäftsführer beim Kreisbauernverband.

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Üblicher Brauch

Überall auf der Welt wird die eingebrachte Ernte gefeiert, schon seit vorchristlicher Zeit. Obwohl die Deutsche Bischofskonferenz 1972 den ersten Sonntag im Oktober festgelegt hat, ist Erntedank kein fester Bestandteil des Kirchenjahres, sondern üblicher Brauch.

 Grund zur Freude gab es aber nicht in allen Bereichen: Über das Jahr gesehen gab es Hochs und Tiefs in der Landwirtschaft. So versprach die Weizenernte im späten Frühjahr noch super Ergebnisse, doch dann kam der Regen, fehlten die Sonnenstunden. Das Korn konnte sich nicht voll ausbilden. „Wenn sie keinen Brotweizen ernten, dann wird es Futtergetreide“, erklärt Otten. Zudem seien die Trocknungskosten 2017 höher als sonst, da das Getreide nahezu täglich nachgetrocknet werden musste. „Da fehlen dann vier Euro pro Doppelzentner“, macht Otten die monetären Einbußen deutlich. Im zweiten Jahr in Folge hätten die Ackerbauern durchatmen müssen, aber anderswo seien die Felder abgesoffen. „Das war hier zum Glück nicht so.“

Problematischer könnte die Rapsernte im kommenden Jahr sein, und auch das hat mit dem Wetter in diesem zu tun, denn der September ist der Monat, in dem der Raps gedrillt wird. Doch durch die späte Getreideernte hätten manche Bauern ihn eben nicht mehr in den Boden bekommt.

Bienen strengten sich an – aber hatten es schwer

Für die Hobbyimker war es ein nur durchschnittliches Jahr. Wegen des langen und kühlen Winters haben sich die Bienenvölker nur langsam entwickelt, so dass zur Rapsblüte noch nicht ausreichend Honigsammlerinnen geschlüpft waren. Als die dann da waren, gab es kaum eine zweite Tracht. „Ich habe Glück, zwei Landwirte haben einige Hektar Bienenweide angelegt“, sagt der Geschendorfer Fritz Kock. Der 77-Jährige ist seit 13 Jahren Hobbyimker. Ob alle Völker den Winter überleben, stehe in den Sternen. „Am Anfang des Bienenjahres wisse man nie, was einen erwartet und wie die Honigernte ausfällt.“ So haben Nacktschnecken den Honig aus den Waben gefressen und den Bienen das Futter weggenommen. Andere Bienen waren mit ihren Pollenhöschen auf dem Rückflug, mussten die Autobahn queren und verendeten dann an auf den Frontscheiben der Autos. Deshalb ist Erntedank für Kock auch ein Rückblick auf das Bienenjahr und ein Dank, dass die Natur mitgespielt hat und der morgendliche Teelöffel Honig gesichert ist. sd

Saisonende bei den Gartenfreunden

Schrebergärtner Georg Preis gehört zu den knapp 2000 Laubenpiepern in 18 Kleingartenvereinen im Kreis Segeberg. Bei ihm und den anderen kehrt langsam die Winterpause ein. Die Beete der Gartenfreunde sind schier, Herbstblumen wie Tagetes, Dahlien und Astern blühen wie bunte Tupfen am Rand der abgeernteten Parzellen. „Über die Zwiebeln kann ich dieses Jahr nicht klagen, obwohl es viel geregnet hat, und auch Kartoffeln gab es reichlich“, zieht Preis Bilanz. Drei Säcke voller Erdäpfel konnte er einkellern. „Damit komme ich gut über den Winter. Die reichen bis Mai.“

Auch das Petersilienbeet des Wahlstedters hat nicht enttäuscht, aber der Ahorn auf der Wiese, der musste kräftig beschnitten werden, um den Pilzbefall einzudämmen: „Man will ja keine Chemie, die wäre auch viel zu teuer“, sagt der 64-Jährige. Erntedank sei schon wichtig, so der Rentner. „Aber die Menschen sind der Erde nicht mehr so nah wie früher. Sie gehen in den Supermarkt, um Obst und Gemüse zu kaufen.“ Darum habe Erntedank für sie kaum noch Bedeutung, ist sich Preis sicher. „Das war einmal anders: Die Leute haben sich ehrlich gefreut, wenn die Ernte gut war.“

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