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Segeberg Bei der Eintracht weht ein frischer Wind
Lokales Segeberg Bei der Eintracht weht ein frischer Wind
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20:17 22.04.2017
Merijam Eigebrecht, Hans-Heinrich Meins, Bernd Motschmann und Knut Polonji (v.l.) wollen Eintracht Segeberg auf Vordermann bringen. Quelle: Foto: Dreu

Ein schwieriges Jahr liegt hinter Eintracht Segeberg, das damit endete, dass drei von vier Vorstandsmitgliedern zurückgetreten waren. Lediglich Holger Tiemann hatte seinen Posten behalten. Mit ihm als einziges Vorstandsmitglied war der Verein jedoch nicht mehr handlungsfähig. Erst am 12. Dezember 2016 änderte sich das nach einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, als Merijam Eigebrecht, Hans-Heinrich Meins, Knut Polonji und Bernd Motschmann neu in den Vorstand gewählt wurden.

Arbeitsreiche Wochen liegen hinter den neuen Vorständen, die sämtliche Unterlagen gesichtet haben und sich für die Beurteilung der Gesamtsituation fachkundige Unterstützung geholt hatten. Sogar ein Controlling samt Rechnungswesen wurde eingeführt. Den 24 stimmberechtigten Mitgliedern während der Versammlung wurde schnell klar: Es weht ein anderer Wind bei der Eintracht, was bei allen gut ankam.

Die Hauptlast hatte sicherlich der neue Finanz-Vorstand Hans-Heinrich Meins zu tragen, der sämtliche Zahlungen unter die Lupe genommen hatte. „Es waren Lastschriften dabei, von denen niemand wusste, wofür überhaupt gezahlt wurde“, so Meins. Aber es habe auch Mahn- und Inkassogebühren gegeben, die überhaupt nicht nötig gewesen seien. „Es war Geld auf dem Konto“, bestätigte auch Bernd Motschmann.

Andererseits seien Reparaturrechnungen bezaht worden, die eigentlich der Versicherung hätten gemeldet werden müssen. Einstimmig votierten die Mitglieder schließlich dafür, den alten Vorstand nicht zu entlasten.

Ein neuer Wind weht demnächst auch in den Umkleidekabinen, zumindest was die Sauberkeit betrifft. So beklagte Knut Polonji, dass die „Lernkurve der Fußballer sehr flach sei“ und kündigte an: „Bis Ende der Saison können sie sich freiwillig ändern, oder wir führen einen ,Putzgroschen’ ein.“ Mit weniger gibt sich Badminton -Spartenleiter Hans-Jürgen Berner zufrieden: „Wenn die Fußballer lernen,das Licht auszumachen, gebe ich einen aus.“

pd

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