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Segeberg „Beischlafdiebstahl“ aufgeklärt: 24-Jährige stahl Edeluhren
Lokales Segeberg „Beischlafdiebstahl“ aufgeklärt: 24-Jährige stahl Edeluhren
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20:19 27.01.2016
Die Besatzung eines Funkstreifenwagens sah, dass die verdächtigte Frau eine Armbanduhr aus dem Autofenster warf. Quelle: hfr

Die Hamburger Polizei hat einen Fall von „Beischlafdiebstahl“ aufgeklärt und die mutmaßliche Täterin aus Norderstedt gleich noch bei einer weiteren Tat ertappt.

Wie ein Polizeisprecher gestern mitteilte, hatte ein Geschäftsmann am 6. September über das Internet einen Termin mit einer 24-Jährigen in einem Hotel in Hamburg-Altstadt vereinbart. Die Frau sei erschienen und habe den Mann nach dem Bezahlen zum Duschen geschickt. In der Zeit sei sie mit dem Geld und seiner Edeluhr im Wert von etwa 6000 Euro aus dem Zimmer verschwunden.

Das Landeskriminalamt kam der Frau auf die Spur und durchsuchte am Dienstag ihre Wohnung in Norderstedt. Dabei entdeckten die Beamten die gestohlene Uhr am Handgelenk des 29 Jahre alten Ehemannes der Frau. Die „Breitling“-Armbanduhr sei nach Polizeiangaben beschlagnahmt worden, nachdem die Beamten die Seriennummer überprüft hätten.

„Augenscheinlich war das Ehepaar nicht glücklich mit dieser Situation“, erklärte der Polizeisprecher. Noch am selben Tag habe die 24-Jährige auf die gleiche Weise einen anderen Hotelgast in Hamburg-Neustadt bestohlen.

Auch dieser Gast hatte bereits Geld an die Frau übergeben und war von ihr unter einem Vorwand in das Badezimmer geschickt worden. Als er jedoch die Zimmertür hörte, wurde er argwöhnisch. Die Prostituierte hatte das Zimmer verlassen und dabei offensichtlich eine Herrenarmbanduhr der Marke „Chopard“ mitgenommen.

Der vom Gast informierte Portier konnte beobachten, wie die mutmaßliche Diebin zu einem Mann in einen Smart einstieg und mit diesem flüchtete. Die Polizei nahm daraufhin die Verfolgung auf. Die Beamten sahen schließlich, wie die Frau eine Armbanduhr aus dem Beifahrerfenster warf. Sie stoppten das Paar im Karolinenviertel in der Marktstraße und stellten die Uhr im Wert von etwa 4000 Euro und den „Liebeslohn“ sicher.

Da keine Haftgründe vorlagen, wurde das Paar wieder entlassen. Die beiden Verdächtigen müssen sich jetzt allerdings einem Strafverfahren stellen.

„Augenscheinlich war das Ehepaar nicht glücklich mit dieser Situation.“
Hamburger Polizeisprecher

LN

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