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Beliebtes Bauland in Leezen

Leezen Beliebtes Bauland in Leezen

Zum Startschuss für die Erschließung des neuen Wohngebiets „Lindhoff“ sind schon alle 13 Flächen vergeben.

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Leezens Bürgermeister Ulrich Schulz beim ersten Spatenstich im Baugebiet „Lindhoff“. Noch dieses Jahr sollen die Eigentümer loslegen können.

Leezen. Pinkfarbene Stäbe stecken schon im Boden, zwischen kniehohem Gras. Sie grenzen 13 neue Bauflächen in Leezen ab. Dahinter heben sich die Einfamilienhäuser vom Baugebiet „Op de Marsch“ ab. Schon dort hatte Leezen im Jahr 2008 20 Bauplätze ausgewiesen und in Eigenregie vermarktet. Lange hat es nicht gedauert, bis die Flächen belegt waren. Bereits 2010 konnte Bürgermeister Ulrich Schultz vermelden, dass die Zwischenfinanzierung abgelöst wurde. Auch für das neue Baugebiet gleich daneben an der Raiffeisenstraße zeichnet sich eine ähnliche Erfolgsgeschichte ab. „Alle Plätze sind bereits vergeben“, teilte Ulrich Schulz beim offiziellen Spatenstich für die Erschließung des Gebiets „Lindhoff“ mit. 560 000 Euro investiert die Gemeinde in die Erschließung.

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Stephanie und Markus Meyer und die Kinder freuen sich schon auf das erste eigene Haus.

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Mit Sekt und Orangensaft wurde mit Bauarbeitern, Gemeindevertretern, Anwohnern und zukünftigen Hausbesitzern angestoßen. „Am Freitag werden die ersten sieben Verträge abgeschlossen“, teilte Schulz der Runde mit. 99 Euro kostet der Quadratmeter. Zwischen 600 und 950 Quadratmeter groß sind die Bauflächen. Nach den Ferien sollen die nächsten beiden Verträge unterzeichnet werden. Für die verbleibenden vier Grundstücke gebe es Optionen bis Mitte Juli. Nach seiner kleinen Ansprache schaufelte Bürgermeister Schulz ein bisschen Erde aus dem Boden und griff zum Spaten, um den offiziellen Start für die nun beginnende Erschließung des 10 000 Quadratmeter großen Geländes, auf dem zwei Doppelhäuser und neun Einfamilienhäuser entstehen werden, zu besiegeln.

„Unser Haus wird da hinten in der Ecke stehen“, sagt Stephanie Meyer und deutet in die Ferne. Bisher wohnt ihre Familie zur Miete in der Gemeinde. „Nun wollen wir etwas eigenes“, sagt die junge Frau, die ihre Zukunft in Leezen sieht. „Ich bin in Heiderfeld aufgewachsen, wohne seit 2006 hier, mein Mann und ich arbeiten in Leezen, die Kinder gehen hier zur Schule und in die Kita. Es gibt hier auch alles: Ärzte, Banken, Einkaufsmöglichkeiten, die Schule, den Kindergarten.“

Auch Katharina und Tobias Krohn wollen im „Lindhoff“ bauen. Das Paar hat bereits im benachbarten „Op de Marsch“ gebaut. „Damals waren wir noch zu zweit.“ Inzwischen sind Kinder da. „Und mein Mann braucht ein Büro. Momentan sitzt er in meiner Ankleide“, sagt sie lachend. Wirklich witzig finden das allerdings beide nicht, was größeres muss her.

Wenn alles gut läuft, sollen die Häuslebauer noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen können. Mitte September soll die Erschließung idealerweise abgeschlossen sein.

Baufläche in Leezen ist offensichtlich beliebt. „Wir müssen weiter machen“, sagte auch Schulz. 15 Hektar Baufläche habe man noch im Ort, in dem 1750 Menschen leben. Doch bevor neues Bauland ausgewiesen werde, so Ulrich Schulz, müsse man sich Gedanken über die Ortsentwicklung machen.

„Wir müssen weiter machen.“
Bürgermeister Ulrich Schulz

Nadine Materne

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