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Segeberg Beschwingte Klänge vor grauem Himmel
Lokales Segeberg Beschwingte Klänge vor grauem Himmel
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20:23 13.07.2016
„Skyfall“ am Großen Segeberger See, sogar mit einer schottischen „Nessie“ ganz in der Nähe: Das Pop-Orchester der Dahlmannschule, hier mit Wolfram Schmidt als Dirigent, überzeugte bei der Aktion „Seestücke“ vor dem Café „Goldmarie“. Quelle: Fotos: Kullack

Beinahe 100 Gäste hatten sich im und vor dem Café „Goldmarie am See“ eingefunden, weil sie zuvor von der Aktion „Seestücke“ der Musik- und Kunstkurse der Bad Segeberger Dahlmannschule gehört hatten. Beileibe nicht nur Eltern und Geschwister der Handelnden, auch Kurgäste und Segeberger freuten sich auf einen entspannten Vormittag. Doch Schlag 11 Uhr setzte ein gewaltiger Wolkenbruch ein, der alle Akteure samt ihrer wertvollen Instrumente ins Café zwang – an einen Auftritt war gut eine Stunde lang nicht zu denken. Die Aktionskünstler unter den 50 an den „Seestücken“ teilnehmenden Schülern waren zuvor schon fleißig gewesen – mussten nach dem Starkregen aber ihre filigranen Installationen noch einmal gründlich überarbeiten.

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Punkt 11 Uhr wollten sie anfangen, da fing es an zu schütten: Trotzdem wurden „Seestücke“ am Großen See zum Erfolg.

„Ich kann mir vorstellen, dass wir das noch einmal wiederholen.“ Musiklehrer Wolfram Schmidt

Der „Barfußpark“ en miniature kam bei den Besuchern besonders gut an – auf nicht viel mehr als einem Quadratmeter konnte man seine Sinne schulen: Laufen auf Sand, Erde, Tannenzapfen, Wasser. Die meisten Promenadengäste beließen es allerdings beim Zugucken anstelle selbst aktiv zu werden. Wenige Meter weiter im Wasser: „Nessie“, das Ungeheuer von Loch Ness, gefertigt aus Zweigen und Hölzern.

Kunsterzieher Karsten Albrecht hatte zuvor schon angedeutet, dass unter den Installationen und Objekten eines auch direkt im Wasser stehen werde.

Überhaupt stand über dieser Aktion in freier Natur die Vorgabe, ausschließlich natürliche Materialien zu verwenden. So auch bei der großen „Friedenstaube“, die zwei Schülerinnen aus Blättern, Steinen, Holzstücken und Tannenzapfen gefertigt hatten.

„I just call to say I love you“ von Stevie Wonder, die Titelmelodie aus dem Bond-Film „Skyfall“ oder der Marching-Band-Titel „Tequila“zum Mitmachen: Das Musikprogramm des DMS-Popsorchestra und des DMS-Chors kam bei den Besuchern gut an. Erarbeitet hatten es die Musiklehrer Wolfram Schmidt, Ruth Heckmann und Mirco Oldigs mit den knapp 50 Schülern der Klassenstufen 6 bis 13.

Sehr gut – wenn auch wegen der „Modderspraak“ nicht für jeden Kurgast klar verständlich – waren die kurzen Texte, die Jarko Haak auf Plattdeutsch vorlas. Der Dahlmannschüler – im übrigen auch im DMS-Popsorchestra als Geiger vertreten – hatte gerade vor Wochen beim Vorlesewettbewerb „Schölers leest Platt“bei der Landesgartenschau in Eutin überzeugt, wo er gemeinsam mit zwei gleichfalls Platt-kundigen Schülern den ersten Platz in seiner Altersgruppe geholt hatte.

„Seestücke“ am großen See – das wünschen sich nun viele Segeberger und Kurgäste auch mal öfter. Möglichst ohne Wolkenbruch.

Lothar Hermann Kullack

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