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Bevölkerungswachstum: Wahlstedt will die 10 000

Wahlstedt Bevölkerungswachstum: Wahlstedt will die 10 000

Über 100 neue Einfamiliengrundstücke und innerstädtischer Geschossbau stehen im Fokus der Planer. Bis zum Jahr 2020 könnten so mehr als 500 Bürger dazukommen.

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Etwa 100 Grundstücke für Einfamilienhäuser sollen im Osten der Stadt entstehen.

Quelle: Fotos: Stadt Wahlstedt

Wahlstedt. Während Baugrundstücke in Bad Segeberg mittlerweile zur Mangelware geworden sind, strebt die Nachbarstadt einen kontiniuierlichen Ausbau seiner Wohngebiete an: Wahlstedt will wachsen. Die Zahl ihrer Bürger soll in naher Zukunft die 10000er-Marke knacken. „Bis 2020. Das dürfte realistisch sein“, ist Verwaltungschef Matthias Bonse (CDU) sicher.

Um das Wachstum weiter voranzutreiben, ist die Vermarktung für derzeit drei Projekte angeschoben: Ein ganz neuer Straßenzug soll am östlichen Stadtrand Richtung Fahrenkrug entstehen (Bild 3):

Tütenmoor III (vormals im Holze) lautet der Arbeitstitel für das Gebiet, das derzeit drei Flächen beinhaltet, die noch als Weide- und Ackerflächen genutzt werden. Die Planungen sehen vor, sie über die Alte Landstraße zu erschließen. Ab Sommer 2017 soll hier der Startschuss für den Bau von bis zu 100 Einfamilienhäusern fallen.

Eine Freifläche am Hasselkamp, die im Lückenschluss mit fünf Einfamilienhäusern bebaut werden kann (Bild2), ist das kleinste Neubaugebiet von allen. Vorangekommen sind mittlerweile die Planungen für das Baugebiet Glödekoppel (1), wo, so hoffen Planer und Verwaltung, spätestens zu Jahresbeginn 2017 mit der Erschließung losgelegt werden kann. Im ersten Schritt sind 20 Grundstücke zur Bebauung vorgesehen (die LN berichteten). Weitere sollen später folgen.

Die Einwohnerzahl in Wahlstedt steigt zwar langsam aber kontiniuierlich: Waren es am Stichtag 31. Juli 2014 noch 9281 und im Vorjahr 9276, ist die Zahl in diesem Jahr auf 9453 gestiegen: „Und dieser Zuwachs ist nicht nur auf Flüchtlinge zurückzuführen“, betont Bürgermeister Matthias Bonse. Das Interesse an Wohneigentum habe deutlich angezogen.

„Wir merken, dass wir für Großstädter interessant geworden sind.“ Deutlicher Indikator dafür ist aus seiner Sicht der Preis für erschlossene Grundstücke. Der ist innerhalb weniger Jahre um über 20 Prozent gestiegen. Bonse: „Derzeit liegen wir bei 100 Euro pro Quadratmeter.“ Vor zwei Jahren waren es noch 65 bis 70 Euro, das ergaben Zahlen vom Gutachterausschusses für Grundstückswerte zu Jahresbeginn. „Und wenn die Strecke nach Kiel fertig ist, werden wir noch interessanter“, nennt der Bürgermeister mit der aus seiner Sicht sehr guten Anbindung nach Hamburg, Lübeck und Kiel eines der wichtigsten Argumente für seine Stadt. Auch die „gute Infrastruktur“ wirft Bonse in die Werbe-Waagschale.

Ebenso ist in Wahlstedts Mietwohnungssektor Bewegung gekommen: Die barrierefreien Geschosswohnungen an der Ostlandstraße werden bald bezugsfertig sein. Und die Suche nach einem oder mehreren Investoren für das brachliegende Eichestadion – ein Dauerbrenner – soll endlich Früchte trage. „Wir haben momentan drei sehr interessante Gesprächspartner“, deutet Matthias Bonse nebulös an, unterstreicht jedoch einmal mehr seine Hoffung, das am Ende ein sinnvolles Konzept für Mehrfamilienhäuser zustande kommen werden: „Das könnten dort durchaus 100 Wohnungen werden.“

Keine Eigenheim-Grundstücke mehr in Bad Segeberg

Ausverkauft! In Bad Segeberg können sich Bürger glücklich schätzen, die noch ein Grundstück für den Bau eines Eigenheims von der Stadt ergattern konnten. Für ein allerletztes Grundstück im Neubaugebiet Burgfelde soll es einen Interessenten geben. Melanie Hartung von der Stadt teilte auf LN-Anfrage mit, dass auch im jüngsten Neubaugebiet, dem Heinrich-Löwe-Ring, seit Wochen alle Flächen verkauft seien. Die Stadt habe eine Warteliste mit 100 Leuten, die auf attraktive Baugrundstücke warteten. Die Politik setzt aktuell auf Geschosswohnungsbau. Im Osten der Stadt gibt es Pläne für eine Eigenheimsiedlung, doch das kann Jahre dauern. Die 17 000-Einwohner-Marke hat Bad Segeberg schon übersprungen. Bürgermeister Dieter Schönfeld möchte bis zum Jahr 2025 noch bis zu 3000 Einwohner dazubekommen. wgl

Heike Hiltrop

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