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Segeberg Bis zu sechs Polizisten: Zentrale Polizeistation zieht nach Garbek
Lokales Segeberg Bis zu sechs Polizisten: Zentrale Polizeistation zieht nach Garbek
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20:12 17.08.2016
Früher Schule, eine Zeitlang Amtsverwaltung: Dieses Gebäude soll die neue, größere Polizeistation werden. Es gehört der Gemeinde. Quelle: Kullack

Gerade hat Bürgermeister Jörg Buthmann den Bauantrag eingereicht: Bis Ende des Jahres soll die Alte Schule im Wensiner Ortsteil Garbek zur Polizeistation ausgebaut werden. Eine ganze Zeitlang beherbergte das ehemalige Schulgebäude auch die Amtsverwaltung, bis das Amt Wensin mit dem Amt Segeberg-Land zum Amt Trave-Land verschmolz. Die Gemeinde Wensin lässt sich den Umbau 150000 Euro kosten. Aber einen solventeren Mieter als die Landespolizei kann man sich kaum vorstellen. Der Umbau ist umfangreich: Wände werden versetzt, Fußböden neu verlegt und die elektrische Anlage des alten Gebäudes verstärkt. Wichtig für eine Polizeiwache: Das Haus bekommt schusssichere Scheiben.

„Wir freuen uns, dass Garbek als Standort für die Polizeistation ausgewählt worden ist.“ Jörg Buthmann, Bürgermeister Wensin

„Wir sind froh, dass Garbek für eine der neuen, größeren Polizeistation ausgewählt worden ist“, sagte Bürgermeister Buthmann gestern im Gespräch mit den LN. „Wir bieten mit der Alten Schule aber auch das ideale Gebäude als Standort.“

Wichtig für die Polizei: Über die nahe Bundesstraße 432 sind auch die anderen Ostkreis-Gemeinden, für die diese Station zuständig sein wird, schnell zu erreichen. Denn die Polizeistation Garbek soll von Weede bis Geschendorf, von Seedorf bis Pronstorf und Klein Rönnau für weite Teile des Amtes Trave-Land zuständig sein. Und im Amtsbereich leben immerhin über 20 000 Menschen.

Überall im Land macht die Landespolizei über kurz oder lang kleine Stationen dicht und schließt sie zu größeren Einheiten zusammen, im Amt Trave-Land ebenso wie etwa in Bornhöved-Trappenkamp. Vor allem die Ein-Mann-Stationen sind nach Ansicht der Polizeiführung nicht mehr zeitgemäß. Früher half die Ehefrau des „Dorfsheriffs“, der Ortspolizist fuhr Rad, kannte in seinem Beritt jeden Baum und Strauch, war rund um die Uhr im Dienst. Das ist heute anders: Auch Polizisten steht die 41,2-Stunden- Woche zu, und es erscheint bei manchen Einsätzen in unserer Zeit zu gefährlich, dass ein Beamter allein vor Ort erscheint.

Geschlossen werden die Ein-Mann-Stationen in Garbek (untergebracht im Privathaus von Polizist Rüdiger Bühring) und Seedorf (wo Polizist Artur Sielas noch bis zu seinem Ruhestand im November 2017 arbeitet) sowie die Drei-Mann-Station in Geschendorf. Die Garbeker Wache ist auf sechs Arbeitsplätze ausgelegt – ob es aber wirklich den sechsten Polizeibeamten geben wird, sei noch nicht entschieden, erklärte gestern der Segeberger Polizei-Sprecher Nico Möller. Auch Zeitpläne für den Umzug gebe es noch nicht.

Lothar Hermann Kullack

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