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Segeberg Bluesrock unter freiem Himmel
Lokales Segeberg Bluesrock unter freiem Himmel
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20:35 31.05.2018
Am Sonnabend werden rund 2000 Besucher zu den Live-Konzerten am See erwartet. Quelle: Foto: Bf
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Norderstedt

Von 18 bis 22 Uhr spielen dort im Rund der Waldbühne zwei Live-Bands vor Publikum, das dafür keinen Eintritt zahlen muss. Möglich macht das seit elf Jahren der Norderstedter Veranstalter Wolfgang Sedlatschek, der seit fast 20 Jahren wöchentlich ein bis zwei Live-Gigs im kleinen Club „Music-Star“ am Harksheider Markt mit Bands aus aller Welt veranstaltet, die dort für wenig Gage auftreten.

Auch im Music-Star ist der Eintritt frei. Die Besucher werden nur zu freiwilligen Geldspenden aufgefordert.

Organisiert werden diese Konzerte vom Verein Music-Werkstatt, dessen Begründer und Vorsitzender Sedlatschek ist und der inzwischen 300 Mitglieder zählt. „Und wir wachsen weiter“, sagt der musikbegeisterte Norderstedter.

Die am Sonnabend auftretenden Bands sind „Jetbone“ aus Schweden und „Delta Saints“ aus den USA. „Jetbone“ ist eine ganz junge Rockband, die gerade ihr drittes Album bei einem Mayor-Label abgeschlossen hat. Die fünfköpfige Formation hat sich dem Bluesrock verschrieben und gilt als ausgesprochener Stimmungsmacher auf der Live-Bühne, wirbt Sedlatschek. Darum werden die Schweden das Festival am See auch um 18 Uhr eröffnen. Gegen 20 Uhr kommen dann „Delta Saints“ aus Nashville, Tennessee, auf die Stadtparkbühne. Es ist das einzige Konzert in Deutschland auf ihrer aktuellen Tour.

Gegen 22 Uhr muss das Festival in diesem Jahr allerdings enden. Spielzeiten bis Mitternacht wie bei früheren Veranstaltungen erlaubt die Norderstedter Stadtpark GmbH nicht mehr, um die spätabendliche Ruhe der Anwohner nicht zu stören. „Dabei habe ich in all den Jahren nur eine einzige Beschwerde wegen Ruhestörung erhalten“, wundert sich Sedlatschek.

Weil in diesem Jahr die Sponsoren ausgeblieben seien und der Verein allein die Gagen und Hotelkosten der beiden Bands tragen müsse, feilt der Konzertveranstalter bereits an einem neuen Konzept. So hätten ihn die Macher von Gut Panker bei Lütjenburg an der Ostsee angesprochen. „Die würden uns zu gerne im Sommer zu Live-Konzerten einladen“, erklärt Sedlatschek. „Aber als Norderstedter würde ich ja gerne hierbleiben.“

BF

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