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Segeberg Bootsverein stimmt neuem Pachtvertrag zu
Lokales Segeberg Bootsverein stimmt neuem Pachtvertrag zu
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21:54 04.04.2016
Das 2100 Quadratmeter große Vereinsgelände bleibt auch die nächsten Jahrzehnte in SBV-Hand. Quelle: hfr

Nun hat der Segeberger Bootsverein (SBV) Planungssicherheit: Die Mitglieder des Vereins haben dem Vorstand auf der jüngsten Jahresversammlung grünes Licht zur Unterzeichnung des von der Stadt vorgelegten Entwurfs eines neuen Erbpachtvertrages mit einer Laufzeit von 30 Jahren für das städtische Areal am Winklersgang 6 gegeben. Das Gelände nutzt der Verein seit Jahrzehnten und hat dort bereits im Jahr 1928 ein Bootshaus mit mehrfach restaurierten Steganlagen am Ufer errichtet.

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Kontrakt mit Stadt über 2100 Quadratmeter großes Vereinsgelände bis 2046 verlängert — Vorstand bleibt im Amt.

Vorstand bestätigt

Einstimmig wurden der Vorsitzende Detlef Bunge, Schriftführerin Christin Cords und Pressewart Dierk E. Seeburg für weitere zwei Jahre auf der Jahresversammlung des SBV wiedergewählt.

Neuer Sport- und Stegwart ist Jörg Lincke. Er beerbt Hans-Joachim Jansen, der auf eine neue Kandidatur verzichtete, dem Vereins als Mitglied des Ehrenrats aber erhalten bleibt.

In dem ausgehandelten Nachfolgevertrag für den eigentlich erst 2022 auslaufenden bisherigen Erbpachtvertrag mit dem SBV ist nach eigenen Angaben eine Option auf Verlängerung des Kontrakts für weitere 20 Jahre nach dem Jahr 2046 enthalten. Der neue Vertrag soll rückwirkend ab Januar 2016 in Kraft treten, ebenso wie die gleichzeitig verhandelten entsprechenden Verträge der Stadt mit dem benachbarten Segeberger Ruderclub (SRC) und dem Segeberger Segelclub (SSC).

Der bisherige Vertrag mit dem Bootsverein sah für das rund 2100 Quadratmeter große Vereinsgelände mit Land- und Wasserfläche lediglich eine Art Anerkennungsgebühr vom SBV an die Stadt von jährlich 5,86 Euro Erbpachtzins vor, nämlich die bei Vertragsbeginn damals vereinbarten fünf Pfennige pro Quadratmeter jährlich. Verbunden mit dem neuen Vertrag ist zwar eine auf ein Vielfaches angehobene Erbpachtzins-Zahlung von 404,92 Euro pro Jahr und das mit einer Zusatzklausel zur automatischen Erhöhung um jeweils drei Prozent alle drei Jahre. „Doch das ist für den Verein ebenso verkraftbar wie die geforderte Übernahme der Notarkosten für den neuen Vertrag, nachdem der SBV längst die früher aufgenommenen Investitionsdarlehen für den Schulungsraum-Anbau am Bootshaus und den Kauf der Winterlager-Bootshalle in Tarbek getilgt hat“, teilt der Verein mit.

Zudem kann der Verein mit derzeit 85 Mitgliedsfamilien und Einzelmitgliedern zum Jahresbeginn ein Sicherheits-Guthaben von noch gut 9000 Euro vorweisen als finanzielles Polster für notwendige künftige Maßnahmen auf dem Vereinsgelände. Das berichtete Kassenwart Roland Gleiss mit der Schilderung der über Jahre konstanten Einnahmen in Höhe von rund 10300 Euro pro Jahr durch Mitgliedsbeiträge und Ersatzzahlungen für nicht geleistete Arbeitsdienst-Stunden. Dem standen 2015 gut 23 500 Euro Ausgaben gegenüber, maßgeblich geprägt durch den Aufwand von 13000 Euro für Erneuerung maroder Festmacher-Pfähle und Planken an den Steganlagen im letzten Frühjahr.

LN

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