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Bornhöved: 120 Euro Steuern für Hunde geplant

Bornhöved Bornhöved: 120 Euro Steuern für Hunde geplant

Die Haltung von Hunden in Bornhöved wird voraussichtlich teurer. Der Finanzausschuss der Gemeinde berät am morgigen Donnerstag, 3. November, über die Erhöhung der Steuersätze.

Bornhöved. Die Haltung von Hunden in Bornhöved wird voraussichtlich teurer. Der Finanzausschuss der Gemeinde berät am morgigen Donnerstag, 3. November, über die Erhöhung der Steuersätze. Vorgeschlagen ist, dass die Kosten für das erste Tier von 90 auf 120 Euro steigen sollen.

Seit mehreren Jahren hat die Gemeinde keinen ausgeglichenen Haushalt mehr, heißt es in der Sitzungsvorlage der Verwaltung. Die Gemeinde kann inzwischen auf Fehlbedarfszuweisung vom Land hoffen – doch diese sind an Vorgaben des Innenministeriums geknüpft. Allerdings schöpfe Bornhöved jedoch nicht „die zumutbaren Ertragsverbesserungen“ nach einem Erlass des Ministeriums zur Haushaltskonsolidierung aus. Nach dieser sogenannten Giftliste sind pro Hund 120 Euro Steuern zu erheben.

Bisher müssen Halter für ihren Vierbeiner in Bornhöved 90 Euro Steuern zahlen. Der zweite Hund kostet dann schon 110 und jeder weitere 130 Euro. Die Verwaltung erkennt an, dass „es sicherlich viele Gründe gibt, einen Hund zu halten“, etwa für soziale Kontakte, aus gesundheitlichen Gesichtspunkten oder als „Familienersatz“, jedoch nähmen diese mit zunehmender Anzahl von Hunden ab. Im Klartext:

Wer mehrere Tiere halten möchte, muss sie sich schon leisten können.

Trotz der vorgesehenen Erhöhung der Hundesteuer auf den geforderten Betrag von 120 Euro, soll eine Staffelung für jeden weiteren Hund beibehalten werden: Der zweite soll nach Beschlussempfehlung zukünftig mit 130 Euro und jeder weitere mit 140 Euro besteuert werden. „Durch die Erhöhung wird eine Verbesserung der Erträge von rund 8500 Euro bei der Hundesteuer erwartet“, heißt es weiter.

Zudem soll die Satzung an die neuen Bestimmungen zu Gefahrhunden angepasst werden. Weitere Themen im Finanzausschuss sind der aktuelle Quartalsbericht und die Erneuerung der Spielgerätesteuersatzung.

Die Sitzung im Alten Amt, Lindenstraße 5, beginnt morgen um 19.30 Uhr.

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