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Bornhöved will Volkstrauertag retten

Bornhöved Bornhöved will Volkstrauertag retten

30 Mitwirkende und fünf Bürger lautete die ernüchternde Bilanz des letzten Volkstrauertages in Bornhöved.

Bornhöved. 30 Mitwirkende und fünf Bürger lautete die ernüchternde Bilanz des letzten Volkstrauertages in Bornhöved. „Wenn keiner kommt, brauchen wir das auch nicht mehr machen“, stelle damals wie heute Bürgermeister Dietrich Schwarz den Sinn der Veranstaltung in Frage. „Darauf gab es einen großen Aufschrei.“ Das könne man doch nicht machen. Dann müsse sich aber etwas ändern. Am Montag, 18. Juli, laden Schwarz und Pastor Reimer Kolbe um 19.30 Uhr nun ins Martin-Luther-Haus, um über eine Neugestaltung des Volkstrauertages nachzudenken. Eingeladen sind alle Bürger Bornhöveds, Gemeinderatsmitglieder und Bornhöveder Institutionen und Vereine.

In den vergangenen Jahren sei die Kranzniederlegung schon nicht mehr am Heldendenkmal erfolgt, sagt Schwarz. Es habe Reden in der Kirche gegeben, Gedenken am Glockenturm, der Männergesangsverein habe gesungen. Es gebe zwei Möglichkeiten: Eine Modernisierung oder eine Rückkehr zu einer konservativeren Begehung des Volkstrauertages. Letzteres sähe Schwarz nicht gern: Feuerwehrleute in Uniform und Stahlhelm, Fackeln in der Hand und dazu das Lied vom guten Kameraden. „Früher hieß das Heldengedenktag“, so Schwarz. Doch für ihn seien die Soldaten der Weltkriege arme Leute gewesen, die zum Sterben in den Krieg geschickt wurden, keine Helden. Heute in der moderneren Auslegung sollen am Volkstrauertag Opfern von Gewaltherrschaft gedacht werden. Er könne sich auch vorstellen, das auszuweiten, um auch Polizisten oder Rettern zu gedenken, die im Dienst ums Leben gekommen sind. „Die stecken ja auch ihren Kopf für andere raus“, so Schwarz. Damit, so hofft er, könnten sich dann mehr und auch jüngere Menschen identifizieren.

Bis zum Volkstrauertag am 13. November ist noch eine Weile hin. Die Diskussion am Montag soll ein erster Austausch zum Thema sein und anschließend fortgeführt werden. nam

LN

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