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Segeberg Breitband: Damsdorf erfüllt 60-Prozent-Quote
Lokales Segeberg Breitband: Damsdorf erfüllt 60-Prozent-Quote
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22:26 22.06.2013
WZV-Chef Jens Kretschmer und Meike Brors stellten am Mittwoch dieses Schild in Daldorf auf. Inzwischen werden hier nur noch 54 Verträge benötigt, um die Quote von 60 Prozent zu erfüllen. Quelle: Foto: nam

Damsdorf/Tensfeld/Daldorf — „Endlich Glasfaser! Noch 26 Anschlüsse bis zum Bau“, stand auf den Kampagnen-Schildern, die WZV-Verbandschef Jens Kretschmar und Mitarbeiterin Meike Brors am Mittwoch in Damsdorf aufgestellt hatten. Einer von drei Gemeinden im Pilotcluster für das Breitband-Projekt des Wegezweck-Verbands. Alle zwei Tage sollten die Schilder aktualisiert werden. In Damsdorf wird das nicht mehr nötig sein. Das Ziel wurde am Donnerstag bereits erreicht, teilte WZV-Sprecherin Bettina Kramer gestern auf Nachfrage mit. 28 weitere Verträge wurden mit dem Netzbetreiber Stadtwerke Neumünster geschlossen. Zwei mehr als notwendig gewesen wären.

Nun läuft der Glasfaser-Countdown für Daldorf und Tensfeld, die beiden verbleibenden Gemeinden des Piloclusters. In Tensfeld müssen noch 48 Kunden überzeugt werden vom Glasfaseranschluss, um die 60-Prozent-Quote zu erfüllen, 139 waren es hier insgesamt. 81 Anschlüsse noch, hieß es am Donnerstag auf den Schildern in Daldorf, wo insgesamt 153 Verträge notwendig sind. Doch die Zahl muss nach einer Verkaufsveranstaltung nach unten korrigiert werden: 54 Anschlüsse sind es in Daldorf nur noch, meldete WZV-Mitarbeiterin Meike Brors am Freitagabend nach einem Termin vor Ort.

Viele Bewohner seien zur Beratung dagewesen, bei einigen hätten noch kleine Details gefehlt. „Sie wollen am letzten Termin nochmal wieder kommen, darauf freuen wir uns schon“, so Brors.

Im Cluster wurden derzeit 250 von 350 benötigten Verträgen geschlossen. Nur noch 100 weitere Kunden müssen gefunden werden. Bei einer Vertragslaufzeit von zwei Jahren und monatlichen Kosten von knapp 50 Euro für das kleinste Paket aus schnellem Internet und Telefon erscheint das trotzdem noch eine große Hürde zu sein.

Doch Verbandschef Kretschmer ist zuversichtlich: „Ich denke, wir schaffen das. Nächste Woche haben wir noch ein paar Termine in den Gemeinden.“ Und da gehe es mit den Verträgen dann Schlag auf Schlag. „Als wir letzten Samstag in Tensfeld waren, haben wir dort allein 42 Verträge geschlossen“, berichtet Kretschmer. Es sei typisch bei solchen Aktionen, dass am Anfang ein Schwung von Leuten sofort mitmache, die Zahl dann heruntergehe und zum Schluss nochmal kräftig ansteige. Das sei laut Kretschmer auch in anderen Gemeinden zu beobachten gewesen, die von den Stadtwerken Neumünster verkabelt wurden.

Auch Dr. Beatrix Klüver, Bürgermeisterin in Tensfeld und Vorsteherin der WZV-Verbandsversammlung, geht motiviert in die Woche. „Wir schaffen das. Wir haben noch einige Verträge in der Pipeline“, sagte sie. „Wir sind sehr ermutigt vom Damsdorfer Beispiel.“ In Damsdorf soll die schnelle Datenautobahn nun wirklich kommen. Kretschmer: „Wir haben immer gesagt, dass wir anfangen, wenn eine Gemeinde die Quote erfüllt.“

An folgenden Terminen sind der WZV und die SWN in den Gemeinden: Donnerstag, 27. Juni, 16 bis 19.30 Uhr in Tensfeld, „Uns Huus“; am Freitag, 28. Juni, 15 bis 18.30 Uhr nochmal in Damsdorf, Gemeindehaus; Sonnabend, 29. Juni, 9 bis 13 Uhr, Alte Schule in Daldorf.

Nadine Materne

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