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Segeberg Bühnsdorf will Klärteiche erweitern
Lokales Segeberg Bühnsdorf will Klärteiche erweitern
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20:41 25.10.2017
Die Bühnsdorfer Gemeindevertreter gaben am Dienstag die Planung für eine Erweiterung der Klärteiche in Auftrag. Quelle: Foto: Petra Dreu

Seit dem 1. Oktober ist Hartstock bereits im Amt und lässt sich von Rainer Andrasch in die Feinheiten des Amtes Trave-Land einweisen. Zuvor hatte Hartstock in Ahrensbök den Geschäftsbereich Bürgerservice geleitet. Zum Nachfolger von Andrasch, der zum 1. Dezember in den passiven Teil seiner Altersteilzeit verabschiedet wird, war Hartstock bereits in der Juli-Sitzung des Amtsausschusses gewählt worden.

Während seiner Antrittsrunde haben seine Mitarbeiter frei, denn Hartstock schaute nicht nur kurz in das Feuerwehrhaus und zog dann wieder von dannen, sondern er blieb bis zum Schluss und führte das Protokoll der Sitzung. Das kam – wie auch der Rang als erste besuchte Gemeinde – gut in Bühnsdorf an.

Änderungen gibt es in den Ausschüssen der Gemeinde: Bettina Schäfer wechselt vom Maßnahmen- in den Planungsausschuss. Ihr Nachfolger im Maßnahmenausschuss wurde Dirk Schaardt (37), der mit seiner Familie zurück nach Bühnsdorf gezogen ist und künftig die Gemeinde als bürgerliches Mitglied unterstützen möchte.

Schon seit längerer Zeit bereiten die Klärteiche der Gemeinde Probleme, deren Kapazität am äußersten Limit angelangt ist. Eine Erweiterung scheint unausweichlich. Positiv ist, dass der angrenzende Landbesitzer bereits signalisiert hatte, Flächen für die Erweiterung verkaufen zu wollen. Mit der Planung wurde das Ingenieurbüro Elke Kistenmacher beauftragt. Auch für die Heizungsanlage der Alten Schule muss die Gemeinde tief in die Tasche greifen. Den Auftrag für den Einbau einer neuen Gasheizungsanlage erhielt Firma Klink aus Klein Rönnau. Außerdem hatte das Gremium beschlossen, die nötigen Finanzen für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED im Haushalt 2018 auszuweisen.

Die Begeisterung der Gemeindevertreter für einen „geschenkte E-Ladesäule“ der Aktivregion Holsteins Herz hielt sich in Grenzen. Zehn Prozent der Installationskosten bleiben doch an der Kommune hängen, die zudem die Wartungskosten zu tragen hätte. Außerdem würden der Säule gleich zwei Parkplätze am Feuerwehrhaus zum Opfer fallen, größtes Manko des Projektes. Dennoch gab es keine Ablehnung der Politiker. Vielmehr soll der Maßnahmenausschuss das Für und Wider auflisten.

pd

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