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Bürgermeister Ulverich macht in Bahrenhof weiter

Bahrenhof Bürgermeister Ulverich macht in Bahrenhof weiter

Noch Hoffnung auf Radweg nach Wakendorf I.

Bahrenhof. „Wenn ihr denn wollt, dann mache ich weiter“, entgegnete Bürgermeister Hans Peter Ulverich bei der jüngsten Gemeindevertretersitzung auf die Frage, ob er denn nach der Kommunalwahl 2018 weiterzumachen gedenke. Seine Einwilligung wurde von Gemeindevertretern wie Zuhörern erfreut aufgenommen.

 

LN-Bild

Peter Ulverich ist seit dem Jahr 2008 Bürgermeister.

Quelle: Foto: Dreu

Seit 2008 ist Ulverich Bürgermeister, zuvor hatte er bereits vier Jahre als Stellvertreter gewirkt. Bei der Sitzung galt es einiges abzuarbeiten – überwiegend erfreuliche Dinge. So erklärte der Bürgermeister, dass man keine Veranlassung sehe, die Grund- und Gewerbesteuer sowie die Hundesteuer anzuheben, weil der Haushalt der Gemeinde schließlich ausgeglichen sei. Das Gemeindeprüfungsamt hat Bahrenhof bescheinigt, mit dem Geld gut umzugehen – gleichzeitig aber kritisiert, dass die Steuerhebesätze zu niedrig seien. „Bei einer Grundsteuer von 260 und einer Gewerbesteuer von 310 Prozent liegen wir sicherlich auf dem unteren Niveau im Amt, aber solange wir damit auskommen, ist es doch gut“, sagte Ulverich nach der Sitzung den LN. Man dürfe nicht vergessen, dass in Bahrenhof vieles in Eigeninitiative erledigt werde, so dass gar nicht erst große Kosten entstehen.

Geld ausgeben muss man jetzt aber für die Feuerwehr: Die gemeinsame Löschgruppe mit Bühnsdorf und Dreggers hat sechs neue Mitglieder bekommen. Diese Feuerwehrleute müssen eingekleidet und mit Schutzanzügen versehen werden. Der Anteil von Bahrenhof beträgt 3000 Euro.

Ein Radweg nach Wakendorf I steht schon lange auf der Wunschliste der Gemeinde. „Da mühen und mühen wir uns seit zehn Jahren, aber nie hat es bisher geklappt“, sagt Ulverich. Nun ist Hoffnung:

Der gewünschte Radweg wurde von der zweiten in die erste Kategorie des Kreis-Radwegeplans aufgenommen. „Der Weg ist nicht allein wegen des Bahn-Haltepunktes und der Schulkinder wichtig. Auch die Mitglieder der Werkgemeinschaft müssen bisher über die Kreisstraße laufen“, sagte der Bürgermeister gegenüber den LN. ark

LN

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