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22:31 04.11.2013
Mit der Tortenkreation „Karneval in Venedig“ konnte Kristin Schmidt-Burmester bei der Jury punkten. Quelle: Fotos: jeb
Bad Segeberg

Nur knapp hat Kristin Schmidt-Burmester den Titel als beste deutsche Konditorin verpasst. Die Konditorgesellin aus Kastorf ist amtierende Landesmeisterin und belegte jetzt beim Bundesentscheid in Berlin mit einer Buttercremetorte den dritten Platz. Für die 21-Jährige ist es schlichtweg der Traumberuf, den sie drei Jahre lang im Parkcafé der Familie Villwock in Bad Segeberg erlernte. „Sie hat Lust zu diesem Beruf, sie hat Elan, sie hat es im Blut und sie hat ein feines Händchen“, lobt Konditormeisterin Gesa Posner, die mit Kristin zusammen arbeitet. Chefin Angela Villwock hatte von der ersten Minute an gemerkt, wie viel Freude die junge Frau nicht nur am Beruf, sondern an der Arbeit an sich hat. Es sei allerdings schade, dass sich in den vergangenen drei Jahren kein Lehrling mehr für das Konditorenhandwerk interessierte. „Wir wollen ja gern ausbilden, aber finden niemanden“, sagt Villwock.

„Ich bin von meiner Urgroßmutter inspiriert“, so Kristin. Schon mit sechs Jahren habe sie oft gebacken und daher mussten auch die Nachbarn häufig probieren. „Ich habe während meiner Lehrzeit gemerkt, dass meine Entscheidung, Konditorin zu werden, absolut richtig war. Und ich hatte das Glück, in einem tollen Betrieb zu lernen, wo man mein Talent schnell bemerkt und mir dann viel Freiraum gegeben hat. So konnte ich etliches ausprobieren und auch viele neue Dinge kreieren.“ Dabei sei es sicherlich auch ein Vorteil, dass der Betrieb recht familiär ist. Drei Bäcker und zwei Konditorinnen, dazu der Chef als Meister beider Fachrichtungen. „Das passt“, sagt Kristin.

Nicht immer leicht sei an ihrem Beruf, dass sie selten mit Bekannten auf die Piste gehen kann, da Kristin entweder arbeiten oder schlafen muss. Auch bei Geburtstagsfeiern könnte sie nur selten dabei sein. „Aber wahre Freundschaft leidet nicht darunter.“ Nach dem Erfolg jetzt möchte die Konditorin bald ihre Meisterprüfung machen. Eine eigene Konditorei könne sie sich später einmal gut vorstellen.

Drei Jahre dauert die Ausbildung, die mit der Gesellenprüfung endet. Wer sich weiterbildet, kann Meister, Berufsschullehrer oder Chef-Patissier werden, oder eine eigene Konditorei eröffnen.

jeb

LN

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