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Segeberg CDU-Spitzenkandidat im Rampenlicht
Lokales Segeberg CDU-Spitzenkandidat im Rampenlicht
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21:20 19.03.2017
CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther möchte nächster Ministerpräsident werden. Quelle: Fotos: Domann

Der Saal des Ihlsee-Restaurants hat sich in eine CDU-Wahlkampf-Arena verwandelt. In der Mitte ein rundes Podest, drum herum die Stühle. Dazu einige größere Bildschirme, so dass jeder der knapp 100 Zuschauer Slogans wie „Mehr Zeit für Bildung“, „Kein Kind ohne Mahlzeit“ oder „Stillstand beenden, Straßen bauen“ lesen kann. Geduldig und gespannt warten die Gäste auf den Auftritt des CDU-Spitzenkandidaten Daniel Günther. Die Zwischenzeit nutzt Moderator Uwe Voß, Chef des CDU-Ortsverbandes Bad Segeberg, um mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Axel Bernstein zu plaudern.

Daniel Günther präsentierte sich im Ihlsee-Restaurant – Fokus auf Bildung, Infrastruktur und Sicherheit.

Dann kündigt sich das Nahen des Spitzenkandidaten an. Ein NDR-Fernsehteam betritt den Saal, ein Imagefilm über Daniel Günther läuft ab. Musik erdröhnt, Lichteffekte setzen ein und der 43-jährige Politiker betritt die Bühne. Seine Fans reißen Plakate mit seinem Namen oder „anpacken“ hoch, spenden begeistert Applaus. Günther geht in seiner Rede gleich auf den „Schulz-Effekt“ ein, der sich seiner Meinung nach gerade normalisiere. „Jetzt schütteln wir uns einmal und am 7.Mai geht es dann Albig schlecht“, sagt er und beginnt über die eigenen Stärken im Land zu reden. „Wir können die Chancen besser nutzen, als die jetzige Regierung. Wir müssen dafür werben, dass wir bessere Perspektiven geben können.“

Drei Themen würden ihm am Herzen liegen: Bildung, Infrastruktur und innere Sicherheit. Mit seiner neuen Bildungspolitik wolle er nichts umstrukturieren. Er will nur mehr Zeit für Bildung und wieder das Abitur nach 13 Jahren. Schulfrieden heiße für ihn nicht massiver Schulausfall, keine Empfehlung für weiterführende Schulen und keine Noten in der Grundschule. Auch ein Abi für alle sei schlichtweg falsch. Die Abiquote sei in den vergangenen Jahren um 15 Prozent gestiegen, welches aber nicht bedeute, dass die Schüler klüger geworden seien. „Die Qualität der Abschlüsse muss wieder stimmen.“ Auch sei es wichtig „Jungsein leben zu dürfen.“ Des Weiteren will sich Günther für mehr Qualität in den Kitas und eine Senkung der Elternbeiträge einsetzen. „Wir wollen die Betriebskostenzuschüsse um 50 Prozent erhöhen.“

Den Investitionsstau im Bereich der Infrastruktur will Günther abbauen. Den Landesbetrieb anders aufstellen, Ingenieure und Planer ausbilden und innerhalb der kommenden Wahlperiode, die A20 bis zur Elbe gebaut haben. Mehr Polizisten brauche außerdem das Land und mehr Rückenstärkung durch die Regierung – auch für die Justizvollzugsbeamten.

LN

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