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Segeberg CDU warnt SPD vor zu großen Wahlplakaten
Lokales Segeberg CDU warnt SPD vor zu großen Wahlplakaten
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21:08 05.03.2018

Mit „Anpacken für unsere Heimat, Anpacken in Bad Segeberg“ ist ein Fotomotiv von der CDU-Kandidatin Dorina Klaus beschriftet. Dieses zu klein abzudrucken, wäre wirklich schade. Die CDU verspricht trotzdem, sie werde das Plakat nur in der zugelassenen Größe mit höchstens DIN A1 aufstellen und fordere gleiches Recht für alle. Genau wie zur Bundestagswahl seien auch für die Kommunalwahl Stellschilder in der maximalen DIN-A1-Größe erlaubt. Sprecher Uwe Voss: „Beim Bundestagswahlkampf hatte die SPD sich über diesen Erlass hinweg gesetzt und die wesentlich größeren DIN-A0-Plakate zum Einsatz gebracht.

Die CDU ermahnt die SPD: Plakate nicht größer als DIN A1!

Die CDU fordert die SPD-Wahlkämpfer zur Einhaltung der für alle gleichen Bedingungen auf.“ Ein zweites Mal werde die CDU einen solchen Verstoß nicht akzeptieren, da sei man sich hier einig.

Bei der SPD versteht man die Aufregung nicht. Dirk Wehrmann, SPD-Ortsvorsitzender, wundert sich auf LN-Nachfrage, dass die CDU erst so viele Monate danach das Thema anspreche. Beim Bundestagswahlkampf habe es einen „Bestellfehler“ vom Wahlkampfteam Alexander Wagners gegeben. Statt DIN A1, „die wir sonst immer haben“, seien versehentlich DIN A0 bestellt worden. Die pro Stück fast zehn Euro teuren Plakate wollte man damals „nicht in die Tonne kloppen“. Während des Bundestagswahlkampfs habe es auch keine Beschwerden seites der CDU gegeben. Die Wählergemeinschaft BBS habe einmal per Mail geschimpft, weil die SPD ihre zu großen Schilder einen Tag zu früh aufgehängt hatte. Wehrmann ist sich aber sicher: „Es hat dadurch keine Verwerfungen im Wahlergebnis gegeben.“ Die SPD werde ab dem 26. März ihre 140 Tafeln in DIN-A1-Größe im Stadtgebiet aufhängen. Nicht größer, verspricht die SPD.

wgl

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