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Segeberg Commerzbank: Filialen als Rückgrat des Wachstums
Lokales Segeberg Commerzbank: Filialen als Rückgrat des Wachstums
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20:45 16.05.2017
Wahlstedts Commerzbank-Filialleiter Marco Martens (37) zog gestern eine gute Bilanz und gab einen optimistischen Ausblick auf die Zukunft. Quelle: Foto: Hil

Es läuft gut für die Commerzbank-Filiale in Wahlstedt. Rund 300 neue Kunden habe man 2016 gewinnen können, sagte Filialleiter Marco Martens auf der gestrigen Pressekonferenz. „Und nach dem Umzug in neue Räumlichkeiten im November sind noch einmal über 330 dazugekommen.“ Neben dem Rückblick stand vor allem der Ausblick im Fokus. Und der bleibt für den Standort optimistisch. Nach eigenen Angaben lag das Neugeschäftsvolumen bei Konsumentenkrediten und Immobilienfinanzierungen bei knapp zehn Millionen Euro.

57 Millionen Onlineüberweisungen gab es 2016 bei der Commerzbank und nur 140 seien in betrügerischer Absicht übermittelt worden.

Ein weiterer Grund für den Erfolg hat Martens im Alleinstellungsmerkmal der einzigen Großbank in der Stadt ausgemacht, die seit 40 Jahren zum Stadtbild gehört. „Wir haben uns nach dem Umbau bewusst weiter für Wahlstedt entschieden“, unterstrich der 37-Jährige. Immerhin bringt es das Geldinstitut rein rechnerisch auf einen Marktanteil in der Stadt von rund einem Drittel. In Zahlen ausgedrückt vertrauen 4200 Privat- und Geschäftskunden, von denen 40 Prozent aus den umliegenden Gemeinden kommen, der Bank. Außerdem würden andere Geldinstitute mit ihren steigenden Gebühren der Bank in die Hände spielen. Weiterer Kundenbringer sei das kostenfreie Girokonto, das derzeit in einer Kooperation mit einem Kaffeevermarkter nicht einmal eine festgelegte Basiseinzahlung benötigt.

Drei Mitarbeiter sowie sieben für mehrere Dependancen zuständige Spezialisten auf Gebieten wie Bausparen oder Anlageberatung stehen den Kunden in Wahlstedt zur Seite. Und das, so betont Marco Martens, werde sich auch in Zukunft nicht ändern: „Filialen sind unser Rückgrat für Wachstum – gerade jetzt, da sich Wettbewerber zurückziehen.“ Der digitale Bereich werde weiter ausgebaut, etwa demnächst mit einer Immobilien-App. Dennoch: „Kunden wollten beides, das persönliche Gespräch vor Ort und Onlinebanking“, sagte er und wartete mit einer überraschenden Zahl auf: Von 57 Millionen Onlineüberweisungen 2016 bei der Commerzbank seien lediglich 140 in betrügerischer Absicht übermittelt.

Die Commerzbank Aktiengesellschaft, an der der Bund mit 16 Prozent beteiligt ist, hat ein Filialnetz von rund 1000 Niederlassungen und beschäftigt rund 50 000 Mitarbeiter. Von denen sollen jedoch 9500 in den kommenden vier Jahren entlassen werden.

hil

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