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Segeberg DRK-Klage: Kreis bleibt gelassen
Lokales Segeberg DRK-Klage: Kreis bleibt gelassen
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20:31 23.08.2017
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Bad Segeberg

Dass neben dem Verein Krankentransporte, Behinderten- und Altenhilfe (KBA) nun auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) gegen die Kündigung des Rettungsdienstes klagt, dem sieht Segebergs Landrat Jan Peter Schröder gelassen entgegen: „Das ist sein gutes Recht, steht aber in Widerspruch zu seinem bisherigen Verhalten und zu bisherigen Aussagen.“ Es habe sehr wohl Gespräche gegeben, unter anderem über einen Mitarbeiter-Überleitungstarif. Daran sei auch die Gewerkschaft beteiligt gewesen, betont Schröder und unterstreicht, dass er die bisherigen Verhandlungen keinesfalls als destruktiv bewerte, anders als DRK-Vorstand Stefan Gerke. „Aber im Prinzip stehen wir noch am Anfang und da lässt sich nicht alles sofort regeln“, sagte Schröder.

Auch der Kreis Segeberg sieht sich für ein Klageverfahren gut aufgestellt. Nachfragen an die Verfahrensbeteiligten seien ein völlig normaler Vorgang zur Klärung von Sachverhalten, heißt es in seiner Stellungnahme zum gestrigen LN-Artikel, in dem es um die Kündigung des Rettungsdienstes und das darum von KBA und DRK angestrebte Verfahren vor dem Verwaltungsgericht.

Ab 2019, so ist es geplant, soll sich Segeberg als fünfter Kreis an der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) beteiligen. Mit der Übernahme des operativen Rettungsdienstes erfülle er somit Ausnahmeregelungen, die Ausschreibung überflüssig machten, sieht der Kreis sich juristisch bei dem Wechsel auf der sicheren Seite.

hil

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