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Segeberg DRK fordert mehr Landesmittel für Sprachförderung
Lokales Segeberg DRK fordert mehr Landesmittel für Sprachförderung
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20:16 18.12.2014

7000 Flüchtlinge wurden in diesem Jahr über die Erstaufnahmeeinrichtung in Neumünster in Schleswig-Holstein aufgenommen und verteilt. „Auf der ganzen Welt sind 51 Millionen Menschen auf der Flucht. 50 Prozent davon Kinder“, setzt Torsten Geerdts, DRK-Landesvorstand, die Zahlen in Relation. Auch im Hinblick auf die Pegida-Demonstrationen in Sachsen. Solche Probleme sieht er in Neumünster und der Region zwar nicht, damit es so bleibt, müsse man eine gute Integration der Flüchtlinge hinbekommen.

Deshalb fordert der Landesverband vor allem für die Sprachförderung mehr Geld vom Land, sagte Geerdts gestern bei einem Pressegespräch. „Von der Kita bis zur Integration in den Arbeitsmarkt.“ Zwar gebe es Angebote in den Ballungsräumen, „doch wir leben in einem Flächenland, auch dort brauchen wir Angebote“.

Defizite gebe es auch in der psychosozialen Betreuung der Asylbewerber. „Wir betreuen hier keine Touristen, sondern traumatisierte Menschen.“ Für deren Betreuung sollen DRK-Kreisverbände und Ortsvereine besser vernetzt werden. Hilfestellung will der Landesverband mit Fortbildungsangeboten geben, unter anderem zur Kultur in arabischen Ländern, Traumatherapie und Fundraisung — zum Beispiel für Deutschkurse.

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