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Segeberg Das Nest im Blick: Adebar zieht den Nachwuchs groß
Lokales Segeberg Das Nest im Blick: Adebar zieht den Nachwuchs groß
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21:21 05.07.2013

Was ist schöner als Fernsehen? Den Störchen zusehen, vom Wohnzimmerfenster aus. Ein Anblick, den sich Heike und Hans-Jürgen Juhls öfter gönnen, wenn die Störche bei ihnen nisten, und das ist von Frühjahr bis Anfang September. „Am letzten Wochenende im August sind sie meistens wieder weg“, sagt Heike Juhls. Sie weiß das genau, denn sie führt akribisch ein Storchentagebuch. Wer wann kommt und wie lange bleibt, und was sonst noch so alles geschieht da oben im Nest. Und das kann mitunter recht interessant sein.

Das Nest ist gut zu sehen von ihrem Wohnzimmerfenster aus: etwa 30 Meter liegen dazwischen. 1990 hat das Ehepaar erstmals ein Nest auf einem Telegrafenmast montiert (wir berichteten). Erfolgreich — über etliche Jahre ließen sich Störche dort nieder. Dann allerdings gab es eine längere unerklärliche Pause.

Und Juhls konsultierten Günther Schoen, den „Storchenvater“ aus Hitzhusen, der ihnen auch Tipps zur Ansiedlung von Störchen gab. Die haben geholfen, denn nun lassen sich im renovierten Nest wieder Störche nieder. „In diesem Jahr haben sie zwei Junge, die sind jetzt vier Wochen alt“, sagt Heike Juhls und staunt, wie groß die beiden geworden sind. Sie hat das Aufwachsen der beiden in den letzten Wochen nicht so verfolgen können, weil sie mit Ehemann Hans-Jürgen verreist war. Doch nun stehen bei ihnen erst einmal wieder die Störche im Mittelpunkt. Heike Juhls vermutet, dass es das Paar aus dem Vorjahr ist.

Sie trägt alle Daten in ihr Storchentagebuch ein. Deshalb weiß sie auch, dass das Storchenpaar im vergangenen Jahr drei Junge aufgezogen hat, das vierte haben die Alten ‘rausgeworfen. Es gab zu wenig Futter, das jedenfalls soll die Untersuchung des Totvogels ergeben haben. Der Rekord in Itzstedt waren bisher vier Storchenjunge, die eines Tages das Nest verlassen haben. urs

LN

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