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Segeberg „Das Team ist einfach wunderbar“
Lokales Segeberg „Das Team ist einfach wunderbar“
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20:40 03.07.2017
Verabschiedung von Christiane Stranghöner(Mitte): Zum Gottesdienst gab es so manche Überraschung für die scheidende Arche-Noah-Kita-Leiterin. Die Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte, Eltern, Kinder und viele andere Trappenkamper hatten sich in der Friedenskirche eingefunden. Quelle: Foto: Heike Hiltrop
Trappenkamp

Vergangenen Sonntag: Sonnenblumen schmücken die voll besetzten Bankreihen in der Friedenskirche von Trappenkamp. Ein paar Frauen haben Kugelschreiber und Herzen aus rotem Karton verteilt. „Damit jeder einen Wunsch für Frau Stranghöner drauf schreibt“, sagt eine von ihnen. Sie sind Mitarbeiterinnen der Kita Arche Noah, die den Abschiedsgottesdienst für ihre Noch-Chefin Christiane Stranghöner liebevoll mitgestaltet haben.

Nach 37 Jahren geht die 61-jährige Leiterin der evangelischen Kita in den Ruhestand. Viel hat sie in den fast vier Jahrzehnten erlebt. Entwicklungen, Lernprozesse. Als sie 1980 mit 24 Jahren nach Trappenkamp kam, fand sie eine disharmonische Mannschaft vor. Und sie, damals als jüngste und neue Chefin, die zuvor im Bad Segeberger Kindergarten Sankt Marien eine Gruppe geleitet hatte, sollte das in den Griff bekommen. „Zwei Jahre hat es gedauert“, erinnert sie sich.

Damals gab es drei Gruppen in denen 75 Jungen und Mädchen betreut wurden. Mittlerweile hat sich die Struktur völlig verändert, geblieben sind drei Gruppen mit zusammen 58 Kindern. Und von Missklang in der Kita-Mannschaft kann schon lange keine Rede mehr sein.

„Es ist ein wirklich ganz wunderbares Team“, schwärmt die scheidende Leiterin. „Frau Stranghöner ist einfach ein unglaublich warmherziger Mensch“, geben die Mitarbeiter das Kompliment zurück. „Sie gibt einem das Gefühl, wie in einer zweiten Familie zu sein“, sagt Sophia Theen und Tanja Wist, Sylvia Rabiega, Madeleine Wenske und Kirstin Knebel pflichten ihr bei. „Eine so liebevolle Person“, ergänzt Sonja Lüdemann.

Vielleicht ist es auch Christiane Stranghöners Art mit Menschen umzugehen, die dafür gesorgt hat, dass ihr in ihrer Funktion in all den Jahren kaum etwas abgeschlagen wurde. „Das habe ich so gut wie gar nicht erlebt. Ich hatte immer den Eindruck, dass dem Kirchengemeinderat die Kita-Arbeit sehr wichtig ist“, fasst sie zusammen und erinnert sich an so manchen Eckpfeiler. Die Richtlinien-Anpassung 1995/1996 war so einer: „Damals sind nur noch die Wände stehen geblieben.“ 2014 der Anbau für die unter dreijährigen Kinder war ein weiterer, das vor drei Jahren erarbeitete Qualitätshandbuch, das evangelische Gütesiegel, mit dem die Kita ausgezeichnet wurde ebenso.

Am 21. Juli ist hat Christiane Stranghöner ihren letzten Kita-Tag – ebenso wie die Jungen und Mädchen, die zur Schule kommen. Sicherlich wird dann noch einmal ordentlich gefeiert.

Am 14. August startet schließlich ihre Nachfolgerin Barbara Gaczmanga. Sie hatte vor drei Jahren eine Elternzeit-Vertretung in Trappenkamp gemacht, kennt also das Team. Christiane Stranghöner: „Das war eine sehr gute Zusammenarbeit. Ich freue mich über sie als kompetente Nachfolgerin.“

Heike Hiltrop

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