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Segeberg Deeskalation, aber wie?
Lokales Segeberg Deeskalation, aber wie?
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12:53 04.02.2016
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Bad Segeberg

Um Deeskalation geht es auf einer zweitägigen Fortbildung des Kreises Segeberg für Lehrer, Schulsozialarbeiter und Jugendarbeiter. Genauer gesagt geht es um den Umgang mit Gewalt, Widerstand, Verweigerung und Rechtfertigungen im Erziehungsalltag. Die Veranstaltung findet am 2. und 3. März, von 8.30 bis 16.30 Uhr, im Bad Segeberger Kulturhaus Remise in der Hamburger Straße 25 statt.

Konflikten kann man nur schwer entgehen. Es kommt darauf an, wie man mit ihnen klar kommt. Pädagogische Fachkräfte müssen sich in Konflikte einmischen, ob sie wollen oder nicht. Sie müssen die Kontrolle bewahren, auch wenn sie provoziert werden. Sie müssen die Rechte aller im Auge haben. Ihre wichtigsten Ressourcen sind dabei die innere Haltung und die Beziehung zu den Kontrahenten. Neben theoretischen Zusammenhängen werden bei der Veranstaltung konkrete praxiserprobte Handlungsstrategien vermittelt. Die Teilnehmer lernen, in Konfliktsituationen einzugreifen und ihre Deeskalationstechniken einzusetzen. Dazu wird ihnen eine wirksame Methode zum Umgang mit Widerstand und Verweigerung im Erziehungsalltag vorgestellt und eingeübt.

„Der hat mich doch provoziert“, ist eine typische Rechtfertigung. Bleibt so ein Mechanismus unbearbeitet, fehlt Kindern und Jugendlichen der Zugang zum einzigen intrinsisch wirksamen gewalthemmenden Faktor: dem Mitgefühl. Erzieher müssen daher in der Lage sein, Rechtfertigungen aufzudecken und den Akteuren bewusst zu machen.

Anmeldung und Infos bis 15. Februar bei: henny.david@kreis-se.de

LN

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