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Segeberg Denkmal-Plakette für Wasserwerksbunker
Lokales Segeberg Denkmal-Plakette für Wasserwerksbunker
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20:27 01.06.2015
Denkmal-Plakette für den einstigen Wasserwerksbunker, heute Dokumentationszentrum: Angelika Remmers (v. r.), Wahlstedts Bürgermeister Matthias Bonse und Landeskonservator Michael Paarmann. Quelle: Hiltrop

Wenn Schleswig-Holsteins Landeskonservator Michael Paarmann sich aus Kiel auf den Weg nach Wahlstedt macht, dann hatte er in der Vergangenheit stehts eine gute Nachricht dabei: Lob für den Geschichtspfad durch das ehemalige Marineartilleriearsenal beispielsweise und die frohe Kunde, dass das Herzstück des Pfades, der alte Wasserwerksbunker an der Waldstraße, einen besonderen geschichtlichen Wert für die Entwicklung der Stadt hat und damit unter Denkmalschutz gehört.

Gestern legte er mit einer Emailleplakette nach. Etwa fünfzehn mal zehn Zentimeter groß, weißer Grund und darauf das Wappen Schleswig-Holsteins und der Schriftzug „Denkmal“. Erst seit Jahresbeginn gibt es diese Tafeln im nördlichsten Bundesland. Kultusministerin Anke Spoorendonk hatte sich gedacht: Das wär doch was. Die erste, den Prototypen, bekam am 12. Dezember 2014 Landtagspräsident Klaus Schlie für das Landeshaus. Nummer zehn gab es nun aus den Händen von Schleswig-Holsteins oberstem Denkmalschützer Paarmann für Wahlstedts alten Wasserwerksbunker. Und ein paar Spezialschrauben, die nach dem Einschrauben nicht mehr herauszudrehen sind, gleich dazu. „Unser erstes und wahrscheinlich einziges Denkmal“, freuten sich Bürgermeister Matthias Bonse und Angelika Remmers (VHS), treibende Kraft in Sachen Stadtgeschichte. Bisher haben sich etwa 500 Besucher das Dokumentationszentrum, das nun auch ein WC hat und nach Absprache geöffnet ist, angesehen.

hil

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