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Segeberg Der Kreis Segeberg führt als sechste Kommune die Bildungskarte ein
Lokales Segeberg Der Kreis Segeberg führt als sechste Kommune die Bildungskarte ein
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20:10 26.06.2013
Bad Segeberg

Für Kinder und Jugendliche im Kreis Segeberg soll es von Montag an leichter werden, bewilligte Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket zu beziehen. Dann führt der Kreis die elektronische Bildungskarte ein, mit der anspruchsberechtigte Kinder zum Beispiel Schulbedarf, Kosten für Klassenfahrten oder den Sportverein abrechnen können. Vor allem auch für die Anbieter der Leistungen soll es einfacher werden. Für Schulen, Vereine oder Nachhilfelehrer entfallen mit der Bildungskarte aufwändige Abrechnungen und Papiergutscheine.

Anspruchsberechtigt für die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket sind Kinder und Jugendliche, deren Eltern Grundsicherung nach SGB II, bekannt als Hartz IV, Sozialhilfe, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz beziehen. Zuschussfähig sind für diese Kinder zum Beispiel die Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben (Sportverein, Musikschule) mit zehn Euro monatlich. Die Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf wird mit 100 Euro jährlich gefördert, auch für Lernförderung werden die Kosten übernommen, wenn sie für die Erreichung der wesentlichen Lernziele erforderlich sind, teilt der Kreis mit. Für eintägige Ausflüge in Schulen und Kitas werden die Kosten in tatsächlicher Höhe erstattet, ebenso für mehrtägige Klassenfahrten im Rahmen schulrechtlicher Bestimmungen. Einen Zuschuss gibt es für die gemeinschaftliche Mittagsverpflegung in Schulen und Kindertagesstätten. Die Eltern zahlen dann nur noch einen Eigenanteil von einem Euro pro Essen.

7650 Kinder und Jugendliche sind im Kreis anspruchsberechtigt für Leistungen aus dem Teilhabepaket und können die Bildungskarte nutzen. Der Kreis weißt jedoch ausdrücklich darauf hin, dass die Karte nicht die Antragstellung für eine Leistung ersetzt. Weiterhin muss für die jeweilige Leistung ein Antrag gestellt werden. Für die Inanspruchnahme jedoch reicht in Zukunft die Bildungskarte, die beim Anbieter nur noch vorgelegt werden muss. Er kümmert sich dann um die weitere Abrechnung, so sollen Mittagsverpflegung und Teilnahme in Vereinen problemlos in Anspruch genommen werden können.

Um Angebote für die Bildungskarte zu finden, hilft die Suchfunktion auf der Internetseite www.bildungs-karte.org. Hier registrieren sich Leistungsanbieter mit ihren Angeboten. Hier können Besitzer einer Bildungskarte mit ihrer Kartennummer und Passwort auch im persönlichen Bereich einsehen, welche Leistungen bewilligt wurden. Informationen zur Bildungskarte gibt es beim Jobcenter, Telefon 0 45 51/908 30, für Leistungen aus dem SGB II. Ansprechpartner bei anderen Leistungen ist Telse Baasch beim Kreis, Telefon 0 45 51/95 15 84. red

LN

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