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Segeberg Der Wilde Westen reicht bis Seth
Lokales Segeberg Der Wilde Westen reicht bis Seth
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20:20 31.08.2013
Die Mädchen der Glitzerspeichen zeigen die Kür, die sie bei den Norddeutschen Meisterschaften fahren werden. Quelle: Fotos: Domann

Cowboys und Indianer hatten gestern das Sagen in Seth. Kinder mit Federschmuck und kleinen Tomahawks gab es auf dem Festplatz hinter der „Alten Schule“ ebenso zu sehen wie Erwachsene mit Cowboyhut. Die Vereine der Gemeinde hatten zum neunten Dorffest eingeladen, dieses Mal unter dem Motto „Wilder Westen Seth“.

„Wir überlegen uns immer ein Thema, im vergangenen Jahr war es der Fluch der Karibik“, sagte Organisator Gerrit Grupe. Ein Thema ermögliche den Besuchern, sich zu kostümieren und damit für eine gute Stimmung zu sorgen. Seit Jahren veranstalten die Sether Vereine — Sport- und Schützenverein, Freiwillige Feuerwehr, Gewerbeverein, Verein für historische Traktoren, Bürgerbusverein, CDU und die Freie Wählergemeinschaft — gemeinsam das Dorffest. „Eigentlich ist jede Institution irgendwie beteiligt, die Landfrauen und das DRK haben uns Kuchen und Torten gespendet. Und auch beim Auf- und Abbau sind immer Helfer zur Stelle“, sagte Grupe. Nicht nur Kuchen und Helfer gehören zum Dorffest, sondern auch eine eigene Währung. Am Eingang zum Festplatz tauschten Besucher Euro in Dorftaler, hellblaue Plastikchips. „Ein Taler sind 50 Cents. Den Dorftaler haben wir schon beim ersten Fest gehabt. Und er hat sich bewährt. Niemand klaut den“, sagten Herbert Maas und Klaus Rathje, die für den Umtausch verantwortlich waren.

Sportlich ging es es auf der Tanzbühne zu. Die Country Linedancer aus Todesfelde zeigten mehrere Choreographien, unter anderem zu „Cowboy und Indianer“. Nach dem Partysong von Olaf Henning fuhren auch die Einradfahrer, die „Glitzerspeichen“ vom SG Seth. Unter der Leitung von Trainerin Andrea Oestmann hatten die Mädchen zwei Vorführungen zum Thema Wilder Westen einstudiert. Außerdem zeigten sechs von ihnen eine Einradkür, die sie bei den Norddeutschen Meisterschaften im Einradfahren zeigen werden. „Vielleicht auch bei den Deutschen Meisterschaften im Oktober“, hofft die Trainerin. Viel Applaus gab es für die akrobatischen Leistungen der Mädchen. Danach mussten die fünf Spiel-ohne-Grenzen-Teams ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Die „Power Girls“ traten gegen die Jugendwehr im Puzzlen mit verbundenen Augen an. Das Karl May-Plakat sollte blind gepuzzelt werden. Doch das war schwieriger als gedacht. Denn die Anleitung der Sehenden waren nicht immer leicht verständlich.

Abends sorgte die Coverband „10 nach“ für Stimmung. Bis in die Morgenstunden wurde getanzt. sd

LN

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