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Deutsche Glasfaser zieht mit 40 Mitarbeitern an Alten Bahnhof

Bad Segeberg Deutsche Glasfaser zieht mit 40 Mitarbeitern an Alten Bahnhof

Wirtschaftsförderer des Kreises und der Stadt planen dafür den Umzug in die Bad Segeberger Innenstadt, in eine freie Büro-Etage der Volksbank.

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Die Wirtschaftsförderung will Büroflächen im Gebäude der Volksbank nutzen.

Quelle: Fotos: Glombik

Bad Segeberg. Großes Bürostühle-Rücken in Bad Segeberg: Aus dem „Haus der Wirtschaft“ am Alten Bahnhof wird ein „Haus der Glasfaser“. Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld teilte in der Stadtvertretung am Dienstag überraschend mit, dass der Eigentümer des markanten Baus an der Fußgängerampel, Günter Loose, ihm den Mieterwechsel mitgeteilt habe. Es sei positiv, dass das „zeitweise entvölkerte“ Gebäude wieder stärker belebt und damit auch die Fußgängerampel stärker genutzt werden dürfte. Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg (WKS) wechsle in die Innenstadt, sagte Schönfeld. Die Deutsche Glasfaser werde mit 40 Mitarbeitern nach Bad Segeberg an den Alten Bahnhof, Gieschenhagen 2b, ziehen. Das gebe neue Arbeitsplätze für die Stadt, darüber freue er sich sehr.

LN-Bild

Wirtschaftsförderer des Kreises und der Stadt planen dafür den Umzug in die Bad Segeberger Innenstadt, in eine freie Büro-Etage der Volksbank.

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Ralf Pütz, Geschäftsführer der Deutschen Glasfaser, Büro Oering, bestätigte die Ansiedlung. Die Abteilungen Vertrieb und Marketing sollen schon im Juli kommen, später kämen noch weitere Mitarbeiter dazu, die teilweise erst noch eingestellt werden müssten. Insgesamt werde man 350 Quadratmeter anmieten. Die zentralen Aufgaben des expandierenden Unternehmens wie Entwicklung und Technik blieben aber in Oering. „Wir geben dort den Standort nicht auf“, versicherte Pütz. Dort gebe es auch bundesweite Aufgaben. Aber das Wachstum des Unternehmens sei vom Platz her in Oering nicht zu bewältigen.

Schon am 1. Juli werde ein erster Teil der Belegschaft einziehen. Pütz: „Das muss schnell passieren, in Oering stapeln sich schon unsere Leute.“

Das Glasfaser-Unternehmen kommt, die WKS geht. „Auf der Zielgeraden“ sei der Umzug der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg in die Bad Segeberger Innenstadt, berichtete Geschäftsführerin Maike Moser. Die Verträge seien zwar noch nicht unterschrieben, aber alles scheint in trockenen Tüchern zu sein. Geplant sei, so erfuhren die LN, dass die WKS leerstehende Büroflächen im Gebäude der Volksbank in der Kirchstraße bezieht, übrigens ganz in die Nähe der Lokalredaktion der Lübecker Nachrichten. „Wir werden dort 240 Quadratmeter nutzen“, teilte Maike Moser den LN auf Nachfrage mit. Mit umziehen sollen auch das Team der Beratungsstelle von „Frau & Beruf“ und die Segeberger Wirtschaftsförderung Regionet mit Markus Trettin. Auch die IHK will danach ihren Standort wechseln.

Maike Moser ist selbst begeistert über das Büro-Revirement. Durch persönliche Kontakte konnte sie einfädeln, dass die Deutsche Glasfaser ihren Standort im Kreis behält und sogar verstärkt. Für sie eine Win-Win-Situation: Die Wirtschaftsförderung rückt damit komplett in die Innenstadt.

Alter-Bahnhof-Eigentümer Günter Loose wollte sich auf Nachfrage zu den Plänen nicht äußern. Immerhin hat er mit der Bekanntgabe der Mietpläne gegenüber der Stadt dafür gesorgt, dass Kiels Verkehrsminister Reinhard Meyer einlenkte und der Stadt nun ein weiteres Jahr Bewährungszeit für die Fußgängerampel vor dem Haus einräumte. Bei Zählungen waren – die LN berichteten – nicht genügend Nutzer für die Ampel gezählt worden. Es drohte die Abschaltung. Das könnte sich jetzt ändern, zumal auch wieder Einzelhandel in ein jahrelang verwaistes Geschäft am Alten Bahnhof einziehen soll.

Statt Fußballfest wurde im Bürgersaal eine lange Tagesordnung geboten

Deutschland gewann gegen Nordirland 1:0, aber König Fußball hat am Dienstag im Bürgersaal haushoch verloren. Ein Wink – und eine Stadtangestellte knipste gegen 18 Uhr die Fußballübertragung im bereitstehenden Uralt-Fernseher aus. Es gab nicht einmal ein Murren in den Reihen der Stadtvertreter. Über zwei Stunden lang arbeiteten die Politiker die Tagesordnung ab, debattierten engagiert, niemand verlas zwischendurch Zwischenstände aus den Fußballstadien. Im Vorfeld hatte es unter den Fußballfans im Rathaus Empörung darüber gegeben, dass Bürgervorsteherin Ingrid Altner die Sitzung nicht wegen des EM-Spiels verlegt hatte. Es gab Befürchtungen, dass die Versammlung gar nicht beschlussfähig sein würde, wenn weniger als 16 Stadtvertreter erscheinen würden. Doch es kamen sogar 23 von 30. Auch einige Zuschauer waren da. Kirsten Tödt fand es ganz toll, dass die Verwaltungsmitarbeiter auf Fußball verzichtet hatten. „Einige Politiker hätten sicher viel lieber Fußball gesehen.“ Ingrid Altner spendete Applaus zur vorbildlichen Haltung der anwesenden Politikern. Sie empfahl diesen den Bürgern zur Wahl. Sie selbst werde übrigens in der kommenden Wahlperiode nicht mehr antreten, kündigte sie an. wgl

Wolfgang Glombik

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