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Segeberg Die Jugend eroberte den Kreistag
Lokales Segeberg Die Jugend eroberte den Kreistag
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20:54 22.11.2016
Rebecca Wichert wurde zur Jugend-Kreispräsidentin gewählt.
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Bad Segeberg

. Jugend im Kreistag – einmal mehr eine willkommene Gelegenheit für drei Dutzend Schüler aus dem ganzen Kreis, sich nicht von ihren örtlichen Kommunalpolitikern vorschreiben zu lassen, welche Themen für „die Jugend“ wichtig seien, sondern selbst Schwerpunkte und Forderungen zu entwickeln.

Auch dieses Mal erarbeiteten die jungen Leute in nur zwei Tagen konkrete Programme und Forderungen.

Zwei Tage dauert jeweils ein „Jugend im Kreistag“-Projekt: Am ersten Tag werden in der Jugendakademie in der Marienstraße Arbeitsgruppen gebildet und bereits Thesenpapiere erstellt, am nächsten Tag geht es dann in den „echten“ Kreistag, wo die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vorgestellt und diskutiert werden und über sie abgestimmt wird. Natürlich auch mit einem richtigen Präsidium: Zur Wahl des Kreispräsidenten standen Jendrik Jacobsen, Jan Kuller, Tobias Penski, Rebecca Wichert und Lennart Schümann. Es gab zwei spannenden Stichwahlen, bei denen sich Rebecca Wichert als Kreispräsidentin und Jan Kuller als ihr Vertreter durchsetzten.

Teilgenommen haben dieses Mal die sieben Schulen Alstergymnasium Henstedt-Ulzburg, Gymnasium Harksheide, die Richard-Hallmann-Schule Trappenkamp, die Gemeinschaftsschule am Bad Segeberger Seminarweg, die Gemeinschaftsschule Friedrichsgabe aus Norderstedt, die Jürgen-Fuhlendorf-Schule aus Bad Bramstedt sowie die Sventana-Schule aus Bornhöved.

Die Schüler teilten sich in die Arbeitsgruppen „Zukunft der Schulwelt“, „Zukunft der Arbeitswelt“, „Zukunft der Gesellschaft“, „Leben im Überfluss? – Umgang mit Ressourcen“, „Zukunft der Dörfer“

sowie in ein Presseteam auf. Letzteres arbeitete überaus engagiert und hatte hochaktuell bereits während der noch laufenden Diskussionen alle Thesen und Ergebnisse im Internet.

Interessante Forderungen kamen heraus, von denen längst nicht alle spezifisch nur für Jugendliche galten. Wichtig war dem Jugend-Kreistag vor allem, dass die allgemeinbildenden Schulen bis 2025 durchgehend digitalisiert sein müssten, damit niemandem die Chancen genommen würden, sich in der digitalen Arbeitswelt zurecht zu finden. ark

LN

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