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Segeberg Die Marathon-Männer
Lokales Segeberg Die Marathon-Männer
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20:51 10.10.2017

Mit dem eingenommenen Geld soll das quäkende Martinshorn des Feuerwehrautos durch eine lautere Version ersetzt werden. Während des Laufs haben die lauffreudigen Feuerwehrleute nicht nur gemerkt, dass 42,195 Kilometer verdammt lang sein können, sondern auch, dass manchmal nur ein Wort zur richtigen Zeit am richtigen Ort fallen muss, um über sich selbst hinauszuwachsen. So geschehen beim Kilometerpunkt 26: Thomas Meifert hatte einen Kreislaufzusammenbruch mit Sehschwierigkeiten. An ein Weiterlaufen war nicht zu denken. Mit den Worten „Tim, ich liebe dich, aber lass uns nächstes Jahr zusammen weiterlaufen“, schickte er seinen Kumpel zurück auf die Strecke. Der Wagen, der Thomas Meifert zurückbringen sollte, war bereits bestellt, als eine völlig ausgepowerte junge Frau kurz am Streckenposten anhielt, einen Schluck Wasser trank und mit einem „ich muss weiter“ ihren Lauf fortsetzte. Für Thomas Meifert war dieser Satz die Initialzündung. „Ich muss auch weiter“, sprach der Feuerwehrmann – und lief ebenfalls los. Tim Gräper erreichte das Ziel nach 4:25 Stunden, Thomas Meifert nach 5:20 Stunden. pd

Thomas Meifert (l.) und Tim Gräper liefen in Lübeck für ein neues Martinshorn.

LN

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