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Segeberg Die Nehmser wollen wieder mehr werden
Lokales Segeberg Die Nehmser wollen wieder mehr werden
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20:43 16.01.2017
Volles Haus beim Neujahrsempfang: Bürgermeister Ernst-August Lawerentz stieß mit den Nehmsern mit einem Glas Sekt auf das neue Jahr an. Quelle: Foto: Dreu
Nehms

Der Neujahrsempfang der Gemeinde Nehms ist für viele Dorfbewohner ein Muss. Und so kamen auch am Sonnabend wieder viele Einwohner in das Feuerwehrhaus, um das neue Jahr zuerst mit Kaffee und Kuchen und anschließend das Tannenbaumverbrennen bei deftigeren Genüssen zu feiern.

Seit dem letzten Mal sind die Nehmser aber etwas weniger geworden. Laut Bürgermeister Ernst-August Lawerentz sei die Einwohnerzahl um 21 auf 538 geschrumpft. Nur zwei Neugeborene hat es im vergangenen Jahr gegeben. Drei neue Erdenbürger waren es noch im Jahr zuvor. Dass es bei sinkenden Einwohnerzahlen bleibt, glaubt der Bürgermeister allerdings nicht, denn die Erschließungsarbeiten für den zweiten Bauabschnitt des Neubaugebietes „Am Mühlenberg“ sind so gut wie abgeschlossen. Zehn der 15 Baugründstücke sind außerdem bereits reserviert. Sollten es die Witterungsverhältnisse erlauben, soll in der vierten Kalenderwoche der Straßenbau beginnen. Erst dann wird genau vermessen, und die Bauherren können mit ihren weiteren Planungen loslegen.

Einen Rückblick hielt der Bürgermeister bewusst nicht, sondern informierte die Einwohner über das, was in diesem Jahr auf sie zukommt. So soll die Holzbrücke des Rundwanderweges über den Abfluss des Muggesfelder Sees zur Tensfelder Au repariert werden. „Eigentlich könnte man die Fertigstellung mit einem Fest feiern“, stellte Lawerentz in Aussicht. Konkret geplant sei bisher aber noch nichts.

Der Bücherbus wird auch in diesem Jahr wieder Nehms ansteuern, und für die Breitbandversorgung hofft Lawerentz auf eine rege Beteiligung der Einwohner, damit auch die Außenbereiche Vorholz, Hohle Gruft, Ihlkamp, Kühlkamp und Hornbrook an das Glasfasernetz angeschlossen werden können. „Je mehr sich anschließen lassen, desto besser, denn das Risiko liegt ganz bei der Gemeinde“, so der Bürgermeister.

Auf höhere Grund- und Gewerbesteuern müssen sich die Nehmser einstellen, denn diese hatte die Gemeinde für 2017 um jeweils 20 Prozentpunkte erhöht. Für die Grundsteuern A und B sind 280 Prozentpunkte angesetzt, 320 für die Gewerbesteuer. Durch die Erhöhung hofft die Gemeinde auf 8000 bis 10000 Euro mehr im Haushaltssäckel. Lawerentz: „Damit ist Nehms aber immer noch im unteren Drittel des Amtes Trave-Land.“ Petra Dreu

LN

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