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Segeberg Die Nord-Bläser in der Südstadt
Lokales Segeberg Die Nord-Bläser in der Südstadt
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21:15 16.02.2016
It‘s showtime für „Brass to date“: 20 Bläser aus ganz Norddeutschland konzertierten der Versöhnerkirche. Quelle: Domann

Wenn Blechbläser Gesichtsyoga betreiben, für die Pausen zum Rauchen animieren und aus fast ganz Norddeutschland kommen, dann kann es sich nur um „Brass to date“, die Pop-Brass-Band des Nordwest-Verbandes im Bund Christlicher Posaunenchöre Deutschlands handeln. So auch jetzt in der Versöhnerkirche.

Zur „Showtime“ hatten die etwa 20 Blechbläser unter der Leitung des Bad Segebergers Heiko Kremers eingeladen. Neben religiösen und säkularen Musikstücken gab es für die knapp 150 Zuhörer auch witzige Einlagen. So berichtete Kremers von einigen Mitbläsern aus Wolfsburg, die eine Software entwickelt hätten. Diese erkenne falsche Töne und eliminiere sie: „Wenn sie doch etwas Falsches hören sollten, dann liegt das nicht an uns, sondern an der Software.“

Begeistert applaudierten die Besucher nach den Stücken. Da gab es ein Turnier zwischen Barock- und Rockmusik ebenso zu hören wie Auszüge aus dem Pop-Oratorium „Die zehn Gebote“. Vier- bis fünfmal im Jahr treffen sich die Amateur-Bläser zwischen Berlin bis Aurich und Greifswald bis Wolfsburg zum Proben und Konzertieren, und das bereits seit 20 Jahren.

Zum dritten Mal waren sie nun in Segeberg und hatten passend zur Karl-May-Stadt die Titelmelodie der „Glorreichen Sieben“ dabei, die sie mit Cowboy-Hut spielten. „Die wurde bisher immer als Pausenlied genutzt, damit die Raucher wissen, sie können gleich ihrer Sucht frönen“, sagte Kremers. Für Gelächter sorgte auch Posaunist Renke Hutfilter, der den Werbeblock moderierte, für CD und Buch warb, sowie die einzelnen Bläser mittels Gesichtsyoga und Tierwelt vorstellte. Mit zum Ensemble gehörten zum ersten Mal auch zwei Fremdinstrumente: Bassist Michael Tobschall und Schlagzeuger Ben Klempel. sd

LN

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