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Segeberg „Die Spiele sind bombig für unsere Region — Macht weiter so!“
Lokales Segeberg „Die Spiele sind bombig für unsere Region — Macht weiter so!“
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21:15 02.09.2013

„Wenn wir die Karl-May-Spiele nicht hätten — ja dann wäre bei uns tote Hose“, bekennt Erwin Bojens, Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins Bad Segeberg und Umgebung. „Ich beglückwünsche die Verantwortlichen der Spiele zu der Rekordbesucherzahl.“ Gerade die Fremdenverkehrswirtschaft merke es schon, wenn die Massen nach Bad Segeberg strömen. Bojens:

„Während der Karl-May-Saison hätten wir an manchen Wochenenden Ferienwohnungen gleich viermal vermieten können.“ Auffällig war in dieser Saison: „Die Leute kamen aus ganz Deutschland.“ Er und seine Kollegen hatten erst Angst, als die vermeintliche Zugnummer der Saison 2012, Winnetou-Darsteller Erol Sander, nicht mehr dabei war, es habe deshalb sogar Gespräche mit der Geschäftsführerin Ute Thienel gegeben, verriet Bojens. Aber die anderen Darsteller kamen in dieser Saison auch gut an, besonders natürlich Gojko Mitic. „Der gehört doch dazu“, haben die Gäste alle gesagt, so Bojens. Die Fans kennen oft alle Karl-May-Darsteller, wissen aber nicht, was Bad Segeberg sonst noch alles zu bieten hat. „Watt, Bad Segeberg hat auch einen See?“, wird dann gefragt. Bojens: „Man fällt vom Glauben ab“, aber es sei schlimm, dass die Stadt nicht mit Schildern auf ihre Attraktionen hinweise.

„Weiter so“, ruft auch Lutz Frank, Kreisvorsitzender des Deutschen Hotel und Gaststättenverbandes, voller Begeisterung hinauf auf den Berg. Eigentlich müssten die Gastronomen Dankesschreiben an die Karl-May-Gewaltigen schicken, so sehr profitierten sie von den Spielen, meint er. Einige seien vor Jahren schon geknickt gewesen, als die Besucherzahlen nicht mehr ganz so hoch waren. Aber Lutz Frank habe alle beruhigt. „Es ist wichtig, dass wir die Karl-May-Spiele als Zugnummer überhaupt haben.“ Dieser Karl-May-Rekord-Sommer sei super gelaufen. Nicht nur die Restaurants und Cafés direkt in Bad Segeberg profitierten davon, sogar bis zu seiner Gemeinde Seedorf sei das zu spüren, verrät der Inhaber der Turmschänke. Alle freuen sich über den Kalkberg-Rekordbesuch: Lutz Frank: „Die Karl-May-Spiele sind bombig für unsere Region, eine Riesen-Wertschöpfung.“

wgl

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