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Segeberg Die Urlauber kommen — trotz Regens
Lokales Segeberg Die Urlauber kommen — trotz Regens
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20:25 29.06.2013
Zum Golfurlaub kommen sie jedes Jahr aus Dänemark angereist: Else Thomsen (v.r.), Ellen und Ejgil Nielsen, Grete, Kaj und Leif Thomsen.

Die Feriensaison hat, es ist mittlerweile Julli, doch so hat sich wahrscheinlich keiner den Sommer vorgestellt. Optimistisch trotz kühler Temperaturen und viel Regen zeigt sich die Tourismusbranche in Bad Segeberg und Umgebung. Die Buchungszahlen sind gut — dank Karl-May-Fans und Golfliebhabern.

Else Thomsen schwingt einmal kräftig den Golfschläger durch. Nur zur Demonstration. Die Wiese vor der Strengliner Mühle ist nun Mal kein Golfplatz. Das nächste Grün ist aber nicht weit. „Zwischen fünf und 40 Kilometern Entfernung gibt es hier viele Golfplätze. Deshalb kommen wir jedes Jahr her“, sagt Ejgil Nielsen. Zusammen mit Ehefrau Ellen und zwei befreundeten Ehepaaren gehört der Däne zu den ersten Sommerurlaubern im Kreisgebiet, jeden Tag spielen sie auf einem anderen Platz der Region. „Die Anlagen sind so schön gepflegt“, lobt er.

Golfurlauber machten inzwischen den Großteil der Gäste aus, insbesondere aus Skandinavien, sagt Ulrike Molt, Chefin der Strengliner Mühle. Mit den Buchungen bis September sei sie zufrieden, die Auslastung liege i bei 80 Prozent.

Ganz so hoch ist der Schnitt bei der Belegung in und um Bad Segeberg herum zwar nicht, der liege bei etwa 50 Prozent im Ferienland mit knapp 1200 Betten, teilt Anke Greve von der Tourist-Information auf Anfrage mit. Gerade die Karl-May-Spiele seien ein starkes Zugpferd. An den Wochenenden sei gerade Bad Segeberg sehr stark gefragt. „Der Sonnabend ist fast ausgebucht“, meldet René Petzold von der Jugendherberge in Bad Segeberg. Donnerstag und Freitag könnten noch besser werden. Eine gute Belegung registriert auch Brigitte Cords vom Wohmobilstellplatz am Kalkberg insbesondere an den Wochenenden. „Momentan haben wir eine Belegung von knapp 60 Prozent.“

Zufrieden zeigt sich auch Evelin Erdmann vom Zeltplatz Klüthsee Camp. „Trotz des schlechten Wetters haben wir viel Bewegung“, sagt sie. Skandinavier, Holländer, Karl-May-Gäste kommen auf ihren Platz.

Im Schnitt blieben die Urlauber drei bis vier Tage. Auch die Hiergebliebenen stimmen das Gastgewerbe positiv. „Das Gastronomiegeschäft läuft derzeit sehr gut“, freut sich Lutz Frank vom Dehoga-Kreisverband. „Die Leute gönnen sich wieder was.“

nam

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