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Segeberg Die WKS fördert Strukturwandel
Lokales Segeberg Die WKS fördert Strukturwandel
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21:18 24.06.2017
Zu Gast in der Gärtnersiedlung waren WKS-Geschäftsführerin Meike Moser (l.) und weitere Wirtschaftsförderer. Quelle: Foto: Hfr
Gönnebek

Die Gärtnersiedlung wurde in den 60er-Jahren mit öffentlicher Starthilfe gegründet und war über lange Jahre ein großer Arbeitgeber in der Region. Von den ursprünglich 20 Gärtnereien sind wegen des Strukturwandels aktuell nur noch neun übrig geblieben. Bürgermeister Knut Hamann möchte die Zukunft des Gebiets sichern und hat WKS-Geschäftsführerin Maike Moser um Unterstützung gebeten. Die WKS mbH führte daraufhin Vorgespräche mit Kreis- und Landesplanung und mit Stephan Gosch vom Planungsbüro GSP, wobei die Änderung des Flächennutzungsplans diskutiert wurden, um künftig auch andere Nutzungen als Gartenbau zu ermöglichen. Danach gab es ein Treffen mit einigen Gärtnereivertretern.

Der zweite Arbeitsschritt, der von der Kreis- und Landesplanung gefordert wird, ist eine detaillierte Bestandsaufnahme vor Ort. Markus Trettin von der WKS ist dafür im Gebiet unterwegs und führt mit allen Unternehmern Einzelgespräche zu den Eigentumsverhältnissen, der aktuellen Situation und den Zukunftsperspektiven jedes einzelnen Betriebs.

„Die meisten sind aktuell gut aufgestellt und möchten ihre Betriebe noch bis zum Ruhestand, der bei der Mehrzahl erst in 10 bis 15 Jahren erreicht wird, weiterführen“, berichtet Trettin. Welche planerische Lösung sowohl denn künftigen wie auch den aktuellen Bedarf der Eigentümer und Pächter optimal berücksichtigt, soll in weiteren Gesprächsrunden mit der Kreis- und Landesplanung diskutiert werden.

Trotz des Rückgangs der Betriebszahl ist die Gärtnersiedlung mit rund 56 Hektar Fläche aktuell noch immer ein wichtiger Arbeitgeber und Umsatzbringer in der Region, denn durch die Insolvenzen oder altersbedingten Betriebsaufgaben konnten sich die übrigen Nachbarbetriebe entsprechend vergrößern und somit konkurrenzfähig bleiben.

Heute seien deshalb fast alle Grundstücke wieder in Nutzung, so dass es aktuell nur einen Leerstand im Gebiet gibt. „Aber auch hierfür gibt es bereits einen Interessenten“, sagt WKS-Geschäftsführerin Maike Moser.

ark

 

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