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Die ganze Vielfalt der Theaterlandschaft

Bad Segeberg Die ganze Vielfalt der Theaterlandschaft

Sie zeigten sich traurig, nachdenklich, rebellisch, am Abgrund, inmitten und am Rand der Gesellschaft, vollgedröhnt, witzig, spritzig, fröhlich und unendlich farbenfroh: ...

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Ob mit Waveboards oder auf dem großen Ball: Die kleinen Kunststücke der zwölf Kinder vom Zirkus „Wundertüte" zeigten die farbenfrohsten Darbietungen. Einstudiert haben sie ihr Repertoire mit der Zirkuspädagogin Annika Oddey.

Quelle: Fotos: Petra Dreu

Bad Segeberg. Sie zeigten sich traurig, nachdenklich, rebellisch, am Abgrund, inmitten und am Rand der Gesellschaft, vollgedröhnt, witzig, spritzig, fröhlich und unendlich farbenfroh: Auf dem Theaterfest der Kulturwerkstatt Theater in der Jugendakademie zeigten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, wie vielfältig die Theaterlandschaft im Kreis Segeberg bestellt ist. Sechs Theaterspielgruppen gaben dabei einen Einblick in ihre derzeitige Probenarbeit, die so breit gefächert ist wie die Akteure selbst.

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Sie zeigten sich traurig, nachdenklich, rebellisch, am Abgrund, inmitten und am Rand der Gesellschaft, vollgedröhnt, witzig, spritzig, fröhlich und unendlich farbenfroh: ...

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Neue Theatergruppe sucht Mitglieder ab 9 Jahren

Das Theaterangebot im Kreis Segeberg soll um eine weitere Gruppe reicher werden: Ausgerichtet ist das neue Angebot auf Kinder von neun bis zwölf Jahren. Geprobt wird jeden Dienstag von 15 bis 16.30 Uhr im Theaterstudio der Jugendakademie. Anmeldungen unter sabine-lueck@vjka.de. pd

Aufgeregt liefen die Kinder vom Zirkus „Wundertüte“ durcheinander. Je näher ihr Auftritt rückte, desto mehr machte sich das Lampenfieber breit. Im mit einem schwarzen Vorhang verkleideten Theaterstudio zeigten sie drei Szenen aus dem Zirkusmärchen „Farben — die Malerin der Träume“. Für das Theaterfest hatten sich die Kinder die Farben Rot und Gelb sowie den finalen Tanz zur Musik von Pharrell Williams‘ „Happy“ ausgesucht, den sie mit bunten Kostümen und bunten Tüchern zu einem Fest für die Augen werden ließen. Von Anfang an klappte alles wie am Schnürchen. Keines der zwölf Kinder plumpste vom riesigen Ball, auf dem es auf das Gleichgewicht ankam, und niemand stürzte von den Waveboards, mit denen sie gleich am Anfang für mächtig Speed gesorgt hatten.

Andere Theatergruppen, wie die Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren aus dem „Theaterspielraum I“ zeigten auf beeindruckende Weise, wie schmerzhaft Liebeskummer, Vorwürfe und das Allein für die Betroffenen sein können. In drei Szenen zeigten die aufstrebenden Jungschauspieler, was jedem von ihnen auch im normalen Leben passieren könnte: Auch sie könnten von überehrgeizigen Eltern in die Rolle des Versagers getrieben werden, für die als Schule für ihren Sprössling nur ein Gymnasium in Frage kommt. Und was tun, wenn der Liebeskummer einen zerfrisst und der Junge, den man liebt, sich auch noch lustig macht und gemein ist? Und wie geht man damit um, wenn sich jemand aus dem eigenen Freundeskreis verkriecht, versteckt und als einzigen Ausweg den Sprung aus dem Fenster sieht?

Laute Musik und Lichtblitze nutzen die Jugendlichen ab 17 Jahren des „Theaterspielforums“ unter der Leitung von Thomas Minnerop für sich und ihre Reise durch „Europa City“. Abhängen mit Alkohol und anderen Drogen und als Rebellen gegen das Establishment zeigten sich die jungen Erwachsenen, die „Refugees — willkommen in der Dödelstadt“ begrüßten. „Wir müssen stark werden ohne unsere Zärtlichkeit zu verlieren“, gaben sie den Zuschauern mit auf den Weg. Diese erhielten zudem weitere Eindrücke von dem Projekt „Fluchtpunkte“ aus Trappenkamp sowie in einer Mitmach-Aktion „Spiele mit Masken“ und im Austausch mit dem „Stelzenläufer unterwegs“.

„Das war eine supertolle Bandbreite von ganz klein bis ganz groß“, freute sich nach den Vorstellungen Theaterpädagogin Sabine Lück. Sie zeigte sich absolut begeistert: „Was ihr heute hier gebracht hat, hat super gesessen. Ich bin stolz, dass es so viel Theaterarbeit bei uns gibt.“

Von Petra Dreu

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